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Kategorie: Think!

Posts for education – selfreflection is the first step in the 3rd Millenium.

Alles ist relativ, ausser Ameisen

Meine letzten Posts waren eher etwas sehr düster, wenn ich die jetzt so lese. Eigentlich verstehe ich mich eher als Ingeneur des Lebens wie des Untergangs, bin ein Bewunderer der Evolution und befinde Schwarmintelligenz als die genialste «Konstruktion», da sie praktisch nur kosmische Katastrophen zum Feinde kennt. Sarkasmus ist dagegen nicht sehr konstruktiv.

Schwarm von Baikalenten
Schwarm von Baikalenten

Aber wann lernen wir, unsere Richtung zu ändern wie es Schwärme können?

Sheeps and clouds
Sheeps and clouds

So dass sich die Wolken endlich einmal verziehen?

Iceland
Iceland (Adam Salwanowicz)

Was haben Enten und Ameisen, was wir nicht haben?

Apropos Ameisen:

http://www.youtube.com/watch?v=DvM2JsWT7PQ

Die Sprecherin meint, die Erkenntnisse könnten zukünftig Auswirkungen in der Logistik und im Bau von Schwimmkörpern haben. Wie wäre es damit, zusätzlich daraus zu lernen, wie man Evolution überlebt? Schliesslich ist Bewusstsein ein Trick der Evolution, ist Intelligenz ein Trick der Evolution, und Aufmerksamkeit ein Trick, die Evolution zu überleben.

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Die Perversion des Knut

Eisbär Knut (Karl-Heinz Liebisch, pixelio.de)
Eisbär Knut (K.H. Liebisch, pixelio.de)

Der vier jährige Eisbär Knut starb kürzlich im Berliner Zoo; wie es zur Zeit scheint, an einer Hirnerkrankung. Ich kann mir gut vorstellen, was der kleine Racker sich dachte:

«Da hänge ich hier nun fest auf der genetischen Reservebank. Bloss, wieso glotzen alle so dämlich? Geht mir echt auf’n Kecks! Erst rotten die Ärsche alles aus, was sie unter die Füsse kriegen, dann verseuchen sie Luft, Erde und Wasser, und, als ob das nicht reichte, machen sie aus dem Raumschiff Erde ein Treibhaus.

Vor lauter Frust kommen sie dann her, um ihre kranke und vergewaltigte Psyche vollends ins Koma zu glotzen. Ich meine, ich liebe das Leben, eigentlich, aber nicht hier. Ich bin weder Ersatzbaby noch Trostpflaster noch ein Narkosemittel.

Eigentlich könnte ich mich glücklich schätzen, so angebetet zu werden. Was ich so von draussen höre, da ist’s gar nicht mehr lustig, immer öfter gibt’s nichts mehr zu finden, zu fressen. Die müssen teilweise stundenlang schwimmen, voll der Scheiss!

All die Idioten sehen das in den News, finden, «oh jesses wie schlimm!», steigen in ihre Karre, kommen her und blöcken im Chor «uh schau mal da, jöhh!». Ist doch echt zum kotzen! Sofern ich mal lust hatte, hier zu sein, so ist sie mir inzwischen vergangen.

Bald gibt’s ja wieder Lachse mit drei Augen zu futtern. Irgendwie wäre ich trotzdem froh, wenn der Affentanz mal vorbei ist. Niemand von uns hat Lust, den ganzen Menschenscheiss aus zu baden. Das können die mal schön selber tun. Und tschüss.»

Nun ja, wiedersehn‘, ich wünsche eine gute Reise. Tut mir Leid, dass es so kommen musste. Dafür lässt sich daraus lesen, dass Evolution, das Universum, die Natur, dass Gott kaum eine proaktive, schon gar keine moralische Intelligenz besitzt. Gott ist eine Funktion, und zwar eine ziemlich perverse.

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Kernschmelzen: Die Halbwertszeit von Information

Das alles ist unendlich tragisch und auch so unnötig. Man weiss, dass es Tsunamis gibt, 10m und mehr. Man weiss, Atomreaktoren sind eine Hochrisiko-Technologie. Man weiss, dass die Geschichte einem lehrt, dass man aus der Geschichte lernen sollte. Nur reicht nie eine einzelne Havarie – nicht mal deren zwei, wenn sie nicht genug gross sind, zu wenig Opfer fordern oder zeitlich auseinander liegen. Oder einfach, weil man nur bis eins zählen kann – was bedeuten müsste, dass wir es gar nicht können.

Kernschmelzen

Schwarz-gelbe GlŸhbirnen (2011)
Schwarz-gelbe GlŸhbirnen (2011) (Klick für Quelle)

Jetzt ist ja eine erste, ungefähre Statistik möglich: Seit 1942 gab es 10 Kernschmelzen (wenn ich auf Wikipedia richtig zählte). Unfälle der Stufen INES 3 – 4 gelten für den Gesetzgeber als GAU (grösster anzunehmender Unfall/Auslegungsstörfall), was meinen will, dass ein AKW bei uns eine Strahlenfreisetzung bis zur Stufe INES 4 von der Umwelt isolieren können müsste. Wieso bloss können sie das nicht?

Blöderweise gibt es da noch die Stufen INES 5 bis 7. Tschernobyl und Fukushima gelten als Stufe 6, Three Mile Island und Tokai-mura als Stufe 5. Ausser Tokai-mura (Brennelementefabrik) waren alle drei teilweise oder ganze (Tschernobyl) Kernschmelzen, die von ihrer Natur her NICHT kontrollierbar sind, also nur Glück schlimmeres verhindern kann.

Bei einer auf AKW-Unfälle fokussierten Rechnung mit Kernschmelzen seit 1942 ergibt sich ein Mittel von einem Super-GAU auf 23.3, eine Kernschmelze alle 7 Jahre.

Also alle 7 Jahre ein zufälliges Nicht-Auftreten eines INES grösser 4, der zuverlässig durchschnittlich alle 23 Jahre eine Atomgruppe engagiert, die dann einen strahlenden Auftritt hat. Dieses Risiko wird man vermutlich wieder eingehen, da man meint, keine Alternativen zu haben. Die Politikermehrheit wird – nach anfänglichem, wahltaktischem Hyperaktivismus – da nichts ändern, wenn WIR sie nicht dazu bewegen. Aber genau dasselbe WIR braucht immer mehr Energie, mehr PS, mehr Stoff, zum Wachstum, zur Verschwendung, you know.

Ohne Super-Duper-Hyper-Mega-unglaublich-alles-killende-mega-GAU (ob ökonomisch, ökologisch, nuklear, oder wie auch immer) wird die Wachstums-Kuh nicht geschlachtet werden. Die zig blauen Augen, die wir längst haben, reichen nicht. Es wurde bis kürzlich kein Beben der Stärke 9 gemessen, wie auch kein INES 7. Das Beben hatten wir. Schon blöd, wenn man nicht zählen kann.

Von daher, ja, scheisse nochmal, hoffe ich, dass die Winde der Evolution uns gut gesonnen sind und möglichst viel von Japan für die nächsten 20’000 Jahre zur Sperrzone machen. Aber selbst hier halte ich menschliche Kollektive für fähig, das mit den Jahren unter „Shit happens – so what?“ ab zu buchen. Immerhin: Radioaktive Wahle werden sie wohl nicht mehr essen. Ist das nun gut oder schlecht?

Die wirkliche Katastrophe finde ich, wie der Positiv-GAU in Bahrain mit Unterstützung anderer Emirate (und damit amerikanischer) nieder geknüppelt wird. Der Anfang einer selbständigen, selbstverwalteten und unabhängigen Arabischen Welt könnte heute wohl nicht nur Kick sein für eine Energiewende, sondern auch für eine globalpolitische…

Die Halbwertszeit von Information

Information
Information (Klick für Quelle)

„Interessant“ ist nur, wo’s am meisten Tote gibt. So scheint Ägypten jetzt schon wieder vergessen zu sein. Die Halbwertszeit menschlicher Erinnerungen scheint direkt abhängig von der Zahl der Toten. Wer erinnert sich denn noch an den letzten Tsunami? Das waren 230’000 Opfer, 2004, 6 Jahre: Ein Jahr Medienaufmerksamkeit für knapp 40’000 Tote – das ist nicht billig, das ist gratis. Wer sprach vor letztem Freitag noch von Tschernobyl ausser WoZ, Publik Forum und ARTE?

Nachweislich sinnlose Kriege, hyper-Öko- oder Finanz-super-GAU, Höhere Gewalten: egal, nichts hilft. Ich finde, man sollte global die Forschung darauf konzentrieren, die Halbwertszeiten von Plutonium und Erinnerungen zu tauschen. Ein solches oder anderes Wunder wird wohl nötig sein, um das Wunder Bewusstsein zu retten. Aber wer sagt, dass Wunder unsterblich sein müssten: Radioaktiver Abfall ist gar kein Wunder und trotzdem (annähernd) unsterblich; zehn-, zwanzigtausend Jahre sind ja schon mal nicht schlecht.

Hirnschmelze

Zur Zeit könnte ich all den neoliberalen und anderen gebildeten Idioten den Kopf abreissen, um die Biomasse den Ozeanen zurück zu führen. Eine Milliarde Einheiten dürften da schon zusammen kommen, auch wenn man die mit Zivilisationsgiften kontaminierten in die Sondermüllverbrennung umleitet. Das Ganze wäre ethisch sauber: Idioten sind keine Volksgruppe und schon gar keine Minderheit. Ok, Idioten mit viel Macht vielleicht schon – aber die nehmen es auch nicht immer so genau; die verstehen das. Sonst soll Berlusconi gute Workshops geben, hübscher Busen vorausgesetzt.

Nein, die Welt ist nicht fair, und ich auch nicht – Funktionen haben keine Moral. So wenig wie Hochrisiko-Technologien. Als Mensch bin ich wohl eine.

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Change in Middle East: Why now?

Islam wohin? (Gerd Altmann, pixelio.de)
Islam wohin? (Gerd Altmann, pixelio.de)

It’s facinating to see the world’s regions in a kind of likewise status: The fear of Islam and migration gave us a distinctive shift to the right, with a result of xenophobic politics and things like the initiative for a minarett ban. The sudden popularity of nationalism amd rassism surprised politicians and intellectuals. Now is the same thing in the Middle East: Politicians, despots and intellectuals are surprised how fast peaceful protests spread all over the region. The global public was not aware how near the tipping points were and are. Me included.

So the questions coming up: Who benefits from the situation? And why now?

I think the economic crisis plays a major role in the game. Costs of living are rising everywhere. And like my father alway said: You can deny your people food or the right to speak – but not both. And the crisis took the food (through price increase) – so people stand up, where they cannot speak (or are not heard).

Then, if one would belive in conspiracies, it could be a modern kind of scorched earth policy: If we cannot have them, nobody should have them – where nobody is China. China can can get economic control – what it will – but not political anymore, because the corrupt leaders are gone. If a country becomes democratic, it becomes self-determined. You can control a despot in a direct manner, but not a democracy: Berlusconi cannot control Italy like Gadhaffi can do in Lybia.

So if the economic crisis is a contingency like 9/11, then it was damn good luck for the neoliberals, always in the right time. First a long game of dominating the Middle East, which was control though a kind of balance of force (terror vs repression). When it got to dangerous, the USA made its threat real to gain balance again: We CAN shoot! But the islamic world was not terrorized. The attempt to conquer Iraq followed, politically possible because of 9/11: Democracy through a military strategy. Then the crisis, government depts, new credits, austerity policies, price increases, you know the stuff.

Trend (Gerd Altmann, pixelio.de)
Trend (Gerd Altmann, pixelio.de)

Everything is, if not good, perfect for the neoliberals. Either way to redistribute money from down upwards, to gain profit in other ways or to buy stability and control. If it works like this the crisis was a high price, yes, but the bill is paid by you and me. Banks get our money through old-age provisions, make governments to need money, lend it, and we pay the interest for our own money throuigh taxes. And they get all the transaction fees. Crappy game.

However, I wish the New World Movement will be as «lucky» in the next decades as the Neoliberals were in the last. It’s facinating to see that not only the powerful can play the claviature of fear! I bet the cumulative fear of all regimes right now is a global record. Satisfactory to see the masses stay calm allthou they get shot at and that thugs cannot seed riots. All together I think it’s a sign and the world is not the same anymore, inshallah!

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The pale blue dot – Carl Sagan

Today’s post is inspired by a picture of the voyager I: The earth viewed from 6 billion kilometers. The first video by Michael Marantz on Vimeo shows some breathtaking fast motion pictures with (kind of) poems by Carl Sagan.

 

The second you can find on YouTube by FFreeThinker. It’s actually about the named picture, again with some (kind of) poems by Carl Sagan.

 

Here’s the picture of our home (brief description):

The pale blue dot (NASA)
The pale blue dot (NASA)

If you cannot find your hometown above, here’s some enlargement (brief description):

Earthrise by Apollo 8 (NASA)
Earthrise by Apollo 8 (NASA)

Hope you feel better now, as I do! This is true power of nature, which is the cosmos. No life with no pale blue dot… :nono:

Found and inspired by Detritus.

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Dioxin: Greed strikes back

Poisoned animalfood
Poisoned animal food (Gerd Altmann, pixelio.de)

Just a few simple thoughts on the actual case of dioxin in animal food:

  • Who eats meat and eggs from animals which got fed up with fat made of (as it seems at this point) old deep-fry oil and waste from biodiesel (what else is anybody’s guess) – and supports animal factories – deserves to get poisoned. That is act of market beyond control, and ignorance is no excuse.
  • The same applies to everyone who believes that the free market will regulate all. They deserves to eat what their market regulates.
  • If you’d like to minimize the risk that your body become hazardous waste, buy and eat organic. Your graveyards earthworms will be thankful.
  • „Organic“ is no registered trade mark, so be careful what you choose. As a major consumer you need to be informed – and there is a big difference in knowledge and belief, facts and advertising.
  • Tests showed up to a 77-fold excess of dioxin over the legal limit in food fats from the manufacturer Harles und Jentzsch, 18 out of 30 tests were contaminated. Up to now. Harles und Jentzsch knows about the problem since March 2010, but kept it secret.
  • Officials said there would be no danger – what else can they say? If you’re working in marketing you know: nothing…
  • Like I said, all is coming back to you, some day.

Have a nice one! >:)

Update 8.1.2011: Now the first contaminated meat was found: Chicken with 4.99 picogram. Legal limit is 2 picogram. But surely there is still no danger for consumers…

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Wikileaks: Sience Fiction is Now

Wikileaks Logo
Wikileaks Logo

This title is misleading a bit, it should be «Society Fiction» – but it sounds better as it is.

Support the AVAAZ-Wikileak-Petition: http://www.avaaz.org/en/wikileaks_petition/?vl

I’m sure all of you know books and films about corporate groups or governments trying to establish split societies in some kind to secure the position of the upper caste. Usually they have the monopoly on violence, the others have ideology and some clubs.

Or an archer’s bow, like the probably – at least in western culture area – most famous english outlaw. Or the legend of Willhelm Tell here in Switzerland. Well, I don’t want to get melodramatic. 🙂

As I see the world, we are going to lose what unions and social parties where fighting for in the last hundred years. And the most frustrating is: We’re losing it in a democratic way. We vote for less freedom, less wealth, more animosity, while the upper caste gets richer than ever. We let our fears stoke and shut ourselves away in nationalism and fanaticism. We’re freezing, while bullets of social, economical and ecological disasters are howling in one’s ears.

Now, knowledge – here we are again. As long as lower classes got some democratic power, today’s politics work as long as the public doesn’t know about real motivations of the upper class. Ever wanted to be a fly on a wall while some ruling men (yes, men – usually no women) speaking clear words? Wikileaks is your ticket!

For some decades leading think tanks believed that free societies and free markets will be followed automatically by wealth. That is not completely untrue, but we see that this philosophy ignores health of life and the globe – the neoliberal market is backfiring at our livelihoods. Equally the free Internet – THE synonym for a free society – is backfiring now: in form of Wikileaks. A truly free Internet is not compatible with a two class society – that is what we can see now and what is, or was, science fiction.

That is why today’s free Internet is so important for future – or so dangerous, for them. If we will get some china-like Internet – and I’m sure they will try, e.g. in the name of terrorism – cheerless science fiction will come true, a second Dark Age. Maybe we can see China as testing area for the successor philosophy of neoliberalism.

In your own interest, support Wikileaks to build the New World: http://www.avaaz.org/en/wikileaks_petition/?vl

Speaking of media on this wide topic, Isaac Asimovs Foundation comes to my mind, Frank Schätzings Limit, John Brunners Shockwave Rider, Gattica, or the TV-series Babylon 5. What’s on yours?

To be clear: I don’t believe in a global, one voice conspiracy towards a two class society, more in a system of similar believes which makes competitive groups to friends because of the same enemy: That is loss of power and wealth in the own clan. And maybe a few ideologists who believe in Social Darwinism. But I don’t need to tell you that we are here to help each other…

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Today’s gold is black – Torrow’s gold is limpid

Blog Action day 2010: Water«Water, thou hast no taste, no color, no odor; canst not be defined, art relished while ever mysterious. Not necessary to life, but rather life itself, thou fillest us with a gratification that exceeds the delight of the senses.» (Quote by Antoine de Saint-Exupery, From Wind, Sand and Stars, 1939)

Do you know Armajaro, an investment firm based in London, specialised within the cocoa and coffee markets? A week ago I read about them the first time: The WochenZeitung (German) wrote that Armajaro bought cocoa beans on the European market. Above 240’000 metric tons, worth over $ 1’000’000’000, to be exact, sometime between July and September it seems – the equivalent of almost the entire supply of the commodity in Liffe-registered warehouses across Europe. Or about 7% of the annually, global production. But guess, this was not the first time.

Cocoa Flower
Cocoa Flower (Dieter Schütz/pixelio.de)

In August 2002 Armajaro acquired 204’000 tons of cocoa beans and, as it seems, gained $ 64’000’000 out of the deal (Talk about finding a golden ticket in a bar of chocolate). Mr. Ward, the head and founder of Armajaro, told The Daily Telegraph in 2002: «We are not trying to inflate the market.» He founded Armajaro in 1998, which is today one of the top three players in the cocoa market, in which prices have risen 150 percent over the past two-and-a-half years.

Armajaros highest-paid director received a salary of $ 8’500’000  last year, $ 1’000’000 more than in 2008. Mr Ward manages Armajaro’s flagship CC+ Fund, which specialises in cocoa and coffee. He achieved a double-digit growth in the value of the fund in the year to September. His fund forms part of Armajaro Asset Management, which has over $ 1’500’000’000 under management. I love zeros visualized. And Mr. Ward too, it seems. (source: www.africanagricultureblog.com)

This is a blog post for the Blog Action Day 2010 about water, so what I’m writing about cocoa and abuser of nearly one million childs (Ghana only)? About that $ 7 million committed by the International Chocolate and Cocoa Industry (Harkin-Engel Protocol) towards addressing the situation of worst form of child labour in Cocoa farms over 5 year was inadequate, compared to the countless zeros above?

Water makes money: the film
Water makes money: the film

Ever heard of Nestle? 12 % of the $ 112’600’000’000 annual sales are made from chocolate, 27 % from drinks. Nestle is working hard on privatization of water. There’s a very good new documentary about water on this topic. Veolia and Suez, the world’s biggest water multinational companies, are already active in at least 69 countries on all five continents. More than 80 % of the water supply is still in the hands of the public sector. Every time, however, a town council in financial fetters asks around to be relieved of this burden, Veolia and Suez come knocking at the door. I’m not an highly educated economist – but I don’t need to understand a gearbox to see what goes in and what comes out. The rich get richer, the poor get poorer, redistribution of income from the bottom up, what equates the neo-liberal concept. Privatization of public infrastructure is a giant vacuum cleaner for the small men’s pockets. They pray «it’s getting cheaper», we pray «oh really, yeah, sure, cool!», then it doesn’t, but it’s to late. And if it’s cheap, it costs lives. And for the counter value of only 12 litres of milk from the nearby farmer you get a 32 GB piece of USB-hightech made of diverse highly energy intensive special materials from all over the world  produced on microscopic scale in a dustfree production hall on the other side of the globe. While many places and air and water got polluted in the process. For 3 gallons of milk! And if the newspaper tells it’s the only good and true system, then it must be true, ain’t it?

Once water will be dealt via companies quoted on the stock exchange while there is a global shortage – man-made, what else? – the cocoa game will have started on water too. I don’t need to guess who the winners will be: Those who’s earnings rise one million dollars per year – and that’s not you and me. We and 99.9 % of mankind will be on the losers side. Today, unsafe water kills more peaple than war. The most bitter conflicts of the next 50 years won’t be over oil. Become aware of virtual water – that, by way of example, one kilogram of beef costs 15’500 litres. One kilogram wheat costs 1’300 litres.

Global Awareness
Global Awareness

What can we do to save water, environment, ourselves for a New World? It is all about the same with modern problems in the 21st century: Education. Don’t believe anyone (not even me), think for your self, think holistic. And then vote! If you can, politically, and not for the neo-liberal and neocon moneymakers. Buy fair. Get informed. Vote by buying stuff that don’t hurt anyone. Don’t buy from Nestle and the like! Avoid shopping at Lidl, Aldi, Walmart and suchlike. Try to buy local stuff. Teach your and others children. Inform others. Don’t invest if you get more than, let’s say 7 or 8 % return – or someone far or not so far away will die for that, well, the fund manager, by stroke of luck. :whistle:

Or the war on bottled water might get globally, as the world tends to import American habits. Or we might get millions of environmental refugees, in addition to the millions of political, war and economic fugitives. We teach our children to share – I just wonder why we adults don’t do this. Maybe you know?

Neuzeit – Mittelalter
Place name sign, above: modern era / below: middle ages (Gerd Altmann/pixelio.de)

P.S: Speak german? While trying to translate american and german billions and milliards once more, I stumbled over this discussion, which is 24 posts about 3 zeros less or more. And I thought I’m confused about this topic…

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Statement eines bekennenden, autofahrenden Autohassers

In der TCS-Zeitung war heute ein Artikel, der sich mit der Zunahme von «Velorowdies», die Rotlichter missachten und auf dem Trottoir fahren, befasste. Die Aufforderung «…schwingen sie sich als Autofahrer auch gelegentlich aufs Stahross? Erleben sie dann alles anders? Schreiben sie uns…» konnte ich natürlich als autofahrender Autohasser nicht ignorieren. Mein Leserbrief ist weiter unten.

Cover «Totalschaden. Das Autohasserbuch»
Cover «Totalschaden. Das Autohasserbuch»

Kürzlich, in einem Artikel in der WoZ stellte Mracel Hänggi zwei Bücher vor: «Totalschaden. Das Autohasserbuch» von Klaus Gietinger (Westend Verlag. Frankfurt am Main 2010) und «Virus Auto. Die Geschichte einer Zerstörung» von Hermann Knoflacher (Ueberreuter, Wien 2009). Im Artikel sagt er: «Nun, ich habe Kinder, bin Fussgänger und Radfahrer – wie käme ich dazu, Autos nicht zu hassen?» Heute so etwas zu sagen, ist ja fast politisch unkorrekt.

Glücklicherweise durfte ich schon vor längerem begreifen, dass alles immer multifaktoriell begründet ist. Aller Anfang macht die urmännliche Faszination, zu pilotieren, über etwas die Kontrolle und Macht zu haben, zu dirigieren. Im eigenen Territorium sitzend herum zu steuern macht in der Konsequenz unseres biologischen Erbes im Stammhirn jeden, der im Wege steht, zum Eindringling. Bei Motorrad- und Velofahrern oder Fussgängerrowdies kommen natürlich auch andere Faktoren zum Zuge (z.B. Adrenalin durch Geschwindigkeit oder anderes, das einem das Gefühl gibt, am Leben zu sein), doch der Endeffekt – dass mann (und immer mehr auch frau) in einem Kanal Konfrontation sucht, um innere Spannung abzubauen, die nichts mit der provozierten Situation zu tun haben – bleibt der selbe. Die heutige Verkehrsdichte eröffnet dieser Form von Psychohygiene das Paradies. Die erhöhten Spannungen, unter denen immer mehr Menschen stehen, machen den Strassenverkehr zu einem Reizthema.

Brennendes Auto
Heisse Emotionen ums Auto

Dieser Bickwinkel macht auch verständlich, weshalb man sich entschuldigen muss, wenn man was gegen Autos hat: Es ist das eigene Territorium, das es zu schützen gilt. Gesehen im Lichte Neuronaler Schaltkreise nach Leary erstaunt es nicht, dass eher jüngere Menschen dieser Dynamik im eigentlichen Sinn zum Opfer fallen. Älteren Menschen mit entwickelterem Ratio beschränken sich eher darauf, mit ihrem mobilen Territorialanspruch zu protzen.

In Momenten, die mich mit derartigen Dynamiken konfrontieren, werde ich tatsächlich zum Autohasser, obwohl Autos nichts dafür können (übertroffen einzig von den unglaublich stinkenden Zweitaktern mit dem Rasenmäherklang). In meinem Stammhirn sind sie dann Platzhalter für machohafte Dämlichkeit, ob Babybomber oder Asphalt-Bullies. Weitere Momente, in denen ich meine verkehrspsychologischen Spannungen irrational kanalisiere, im Leserbrief:

«Ich bin innerstädtischer Velo- und ausserstädtischer Autofahrer. Als Velofahrer in Basel-Stadt habe ich keine Probleme, Bus, Tram und suchenden, usserkantonalen Autos den Vortritt zu lassen. Wenn allerdings mein Arbeitsweg doppelt so lange dauert, weil alles mit mehrheitlich Autos mit nur einer Person aus Basel-Stadt verstopft ist, fehlen mir die Nerven, beim rechts Abbiegen auch noch Ewigkeiten vor der Ampel zu warten, nicht paralell zum Tram über die Kreuzung zu fahren oder den Zebrastreifen zu benutzen. Für mich gilt jedoch generell: Der Schwächere verdient Rücksicht, ob ich im Auto oder auf dem Velo sitze.

Monstertruck
Mein Wunschvelo – manchmal...

Ein wirklicher Velorowdy gefährdet sich selbst und ärgert Andere, richtig. Die übliche Unsitte von Autofahrern, z.B. Richtungs- und Spurwechsel nicht oder zu spät anzuzeigen, oder – trotz genügend breiter Spur – weit rechts darin im Stau zu stehen, empfinde ich als zügiger Velofahrer allerdings auch als Rowdytum, weil ich für meine eigene Sicherheit auf korrektes Verhalten angewiesen bin. Wer ist nun der Rowdy: Der Dominierende oder der, der sich nicht dominieren lässt?

Für ein entspanntes Miteinander ist heute die Verkehrsdichte schlicht zu hoch. Wenn eine Stadt zu klein wird, dass alle Autos darin vernünftig Platz finden, ohne der anderen und die eigene Lebensqualität zu beeinträchtigen, ist die Beschränkung der Autos die einzig systemisch sinnvolle Lösung – sie haben den geringsten Platznutzungs-Koeffizienten. Dies erst recht, wenn kein Ende der Zuname an Autos absehbar ist.»

Autoberg auf einem Schrottplatz
Wo die meisten Autos hin sollten...

Würden Kühlschränke und Kochherde jährlich so viele Todesopfer fordern wie der Autoverkehr – sie wären längst mit Alternativen ersetzt. Würden Recycling-Container die Luft verpesten wie Verbrennungs­motoren – sie wären längst verboten. Aber welcher Politiker begeht schon ideologisch mitivierten Selbstmord? Müssten wir wegen Tauben unsere Outdoor-Aktivitäten im Hochsommer einschränken und Kinder und Senioren empfohlenerweise über Mittag einsperren – sie wären längst ausgerottet. Nur das Auto, das darf das. Papis und Mamis lieben ihre Karren scheinbar mehr wie ihre Kinder und ihre Eltern – anders kann ich mir das nicht erklären.

Zu guter Letzt muss ich gestehen, wie ich es geniesse, mit einem alten Land Rover oder Land Cruiser durch die Gegend zu gondeln. Erst recht mit einem Wohnmobil – es ist das ultimative, mobile Territorium. Und bei einem Gig, bei dem man die ganze Frontline mitbringen muss, möchte ich ungern auf ein Auto verzichten. Allerdings benutze ich das beste Auto der Welt, wenn ich nirgends eines ausleihen kann.

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Josef Heller: Ein Nachruf

Josef Heller
Josef Heller

Am vorletzten Donnerstag bakam ich eine Karte eines früheren Schwarms von mir: Die Geburts­anzeige ihres ersten Kindes. Am Abend erhielt ich die Nach­richt, Dädi sei verstorben.

Ein Kreis schliesst sich.

Dädi war ein einfacher, bescheidener Mann, ein Bastler, „en Chlütteri“, „en Chrampfer“. Kaum etwas ging kaputt, ohne dass er es nicht reparie­ren konnte – ja musste. Für uns, seine Kinder, ist das phantastisch: Seinen Drang, Funktionswei­sen auf den Grund zu ge­hen, zu tüfteln, zu opti­mieren übertrug er quasi verlust­frei auf uns. Und: Selber machen macht mehr Spass und ist billi­ger – so sind wir alle kleine Mechaniker ge­worden. Und Maler, Schreiner, Stro­mer, und weiss der Kuckuck was alles noch – eben Bast­ler, „Chlütteris“.

Ein Kreis schliesst sich.

Aber das Ganze würde nicht gehen ohne eine entscheidende Eigenschaft: Der Wille, zu verste­hen, das ewige Bedürf­nis, zu lernen. Dädi wurde nie müde, die Welt zu erklären. Mit uns in Kies­gruben Steinbrecher und Bagger zu besteigen, um die ständigen „wie geht das?“ und warum’s geduldig zu ertragen. Mit uns Bäche mit Stau­dämmen zu verzieren, um uns ein Gefühl für Druck zu geben. Baustellen von Autobahn­brücken un­sicher zu ma­chen, wenn er uns Knöpfen die Statik zu erklären versuchte.

Beim zerlegen und vor Allem zusam­mensetzen revidierter Velos und Töfflis stand er immer mit Rat und Tat zur Seite. Es gibt keine Dichtungen mehr für die­sen alten Töfflimotor? Kein Pro­b­lem: Hier, Dichtungspapier und Messer zum aus­schneiden, Stahlkugeln, um die Schraubenlö­cher zu stanzen.

Ein defektes Auto war seine Materie, und wenn es nicht defekt war, gab es im­mer sonst was am Vergaser zu schrauben oder Bremsen zu entlüf­ten.

Für uns ist es zum eigentli­chen Spass im Leben geworden, die Welt zu erforschen  – und Ant­worten einfach nach zu plap­pern zum absoluten Graus. Nicht nur sel­ber „chlüt­tere“ war bei Dädi ständig an­gesagt – auch selber denken. Für mich persönlich sein wertvollstes Geschenk, das er uns machen konnte!

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Epidemic warning: Outbreak of malicious football virus

Happy I am not to run the risk to end this way:

Epidemic Warning: Outbreak of malicious football-virus
Epidemic Warning: Outbreak of malicious football-virus (pixelio.de)

I must clarify whether it is a possible to file an intelligence rape suit – because I have to listen to all the babble for months. No escape. I don’t want to change my brain with pressurized air. Poor, poor me.

Some time ago I had some thoughts on how to make football more fun and even more profitable, but they didn’t make it. Or, why don’t they play with just one goal? 22 men, constantly putting it in, one by one, the audience could start scream nonstop «GOOOO…» and ending after 2 hours with «…AAALLLLL!!!». Even hardcore hooligans will be out of puff – no riots, no police, no problems. Ecstasy in perfection!

Or, why not 22 goals: isn’t it unfair that only two of the guys got one? Why not to fairgoal? Yes, and 22 fairballs, nicely color coded: Yellow ball, yellow goal, etc. But, uh, no, that may be to difficult. The intellectuals are needed to shout on the tribune, the word has more than four letters and doesn’t start with «f»: «Gooaaal».

However, I must be grateful to be immune. Thanks, Dad!

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Video: 650 million years in 120 seconds

Some time ago I found this video on dailymotion.com, which sent me on a real trip. Countless times I watched the video, meditating on it and pondering which meaning my oh so vain ego fulfils in this wonderful world.

Experience perishability in 120 seconds

(Edit: It’s a flv video which does not play right now… sorry. You can download it.)

 

See how the earth’s face changes in 650 million years in this continental drift animation. See all your egocentrism crushed by Africa – at least if you live in Europe… (not shure, but the vid might come from BBC)

If you think that someone threatens your little garden and wants to steal your accumulated riches, you should check the correctness of your values – fear is a bad guide. Just for this task the video is perfectly suitable:

First you will start to feel lost. Sometime after that you should have slowly dissolved, floating in a cosmic condition which is not easy to endure. But, slowly, you then should start to feel truly at home – and you’ll get closer to the mystical point of no return. No need to ask for what you want anymore, but to find out who you are…

Just to remind you: Homo Sapiens walks since 300’000 to 400’000 years – that’s not even half a million, while life started about 2500 million years ago and civilization is a few millennia old. Do you really think you control anything?  If you do, then it’s your charity, nothing more.

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ZDF-Doku: Finanzkriese 2.0 – nichts gelernt?

Endlich ist es soweit: Die Erkenntnis der Perversion unserer Finanzökonomie hat es in die Mainstream-Medien geschafft! Nachdem die Politik werbewirksam griffige Massnahmen zur Eindämmung der Spekulationsgeschäfte versprach – es dann aber dabei beliess, den Markt mit billigem Geld voll zu pumpen – merken nun langsam auch die Letzten, dass genau dieses billige Geld die neuen Spekulationsblasen schafft.

The gap between rich and poor
The gap between rich and poor

Die Politik gewährt der globalen Hochfinanz eine steuerfreie Wertschöpfung aus einem virtuellen Kapital, das sieben Mal grösser ist wie das des weltweiten, jährlichen Bruttoinlandproduktes, bis das System zwangsweise kollabiert. Im Auftrag der Politik verleihen die Nationalbanken neues Geld quasi gratis und ohne Auflagen den Banken, die es gewinnträchtig in Staaten investieren, die durch den Kollaps bakrott gegangen sind. Somit werden nach den öffentlichen Infrastrukturen ganze Staaten privatisiert.

Zugegeben, der letzte Absatz ist etwas reisserisch – wie anders könnte man etwas auf den Punkt bringen, das nicht mal Fachleute in seiner ganzen Komplexität erfassen. Der Rekord von 140 Milliarden Boni im Jahr 2009 ist ja auch nicht ganz unreisserisch. 🙂

Etwas ausführlicher geht es in dieser ZDF-Dokumentation zur Sache:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst/#/beitrag/video/1042642/Finanzkrise-20—Die-Dokumentation

Für tiefergehende Lektüre kann ich Artikel zum Thema von blog.4st.ch empfehlen. Auch der Film Let’s make money ist ein guter Konsumtipp. Nach überwundener Wut, Übelkeit und Hoffnungslosigkeit checkt doch mal die Bücher in aller Gründlichkeit, um eure Rendite sauber zu halten.

Profit aus unendlichem Wachstum auf einem endlichen Planeten ist schlicht nicht möglich. Das ist etwa so, wie wir die Schuldenkriese mit neuen Schulden bekämpfen. Und in der Medizin wird tatsächlich noch diskutiert, ab wann man hirntot ist – um Volker Pispers zu zitiern.

Der vermutlich einzige Weg, da wieder raus zu kommen, wird eine Geldentwertung sein. Die, die heute unverschämt viel haben, haben dann immer noch viel, während unsereins gar nichts mehr hat. Bliebe zu hoffen, die Vertreter des staatlichen Gewaltmonopols wählen einmal die gerechte und nicht die profitable Seite…

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Exklusives Video: Erschiessung von Zivilisten mit einer 30mm-Kanone – live!

Wenn wir es nicht schaffen, dem ganzen Irrsinn ein Ende zu setzen, wird das wohl in einigen Jahren eine der Überschriften sein, mit denen Medien um Quoten kämpfen. Nichts desto trotz kann man es heute schon sehen – auf Wikileaks. Die Site versucht aufzudecken, was Konzerne und Behörden zu verschleiern versuchen.

Bei diesem Zwischenfall im Irak 2007 waren unter den Opfern auch zwei Reuters-Mitarbeiter. Zwei Kinder wurden verletzt, als ihr Vater einem verwundeten Reporter helfen wollte. Vater und Reporter wurden dabei erschossen. Das als geheim klassifizierte Video wurde nun am 5.4.2010 auf Wikileaks veröffentlicht:

Offizielle Homepage des Wikileaks-Spezialprojekts: www.collateralmurder.com. Das ungeschnittene Video (38 Min) ist hier zu finden.

Es spritzt kein Blut wie in gängigen Filmen, es sind keine Geschlechtsteile zu sehen, das Video sollte jugendfrei sein. Also keine Angst beim Hinschauen, es ist nichts zu sehen! Man kann sich nur vorstellen, wie ein 30mm-Geschoss einen Körper zerfetzt. Cool aus einem Helikopter, rechnergesteuert treffsicher aus vielen hundert Metern Entfernung. Hübsch, nicht? Was Technik alles kann, faszinierend.

Kein Wunder, dass Völker, wirtschaftlich und militärisch dermassen dominiert und in ihren eigenen Interessen übergangen, sich zur Wehr setzen. Und wie sollten sie das tun, wenn nicht mit Guerilliataktik, Terrorismus und Fanatismus als Mittel des Zusammenhalts?

Immerhin hat das Video nach einer Woche bereits 5.5 Mio Aufrufe. Es scheint mir sinnlos, auf diesem einzelnen Fall herumzureiten, aber er zeigt Eindrücklich die Realität des Menschseins, die nach wie vor animalisch ist: «Nice shot – Yeah, got them…» Auch nach zehn Jahren sind wir noch nicht im dritten Jahrtausend angekommen – obwohl heute in zehn Jahren soviel passiert wie früher in einem ganzen Jahrtausend.

Unterstützen wir Wikileaks! Zur Zeit wohl die beste Plattform für unbequeme Wahrheiten, seit wir auf den heute quotendominierten Journalismus nicht mehr zählen dürfen.

Ich will nicht parteisch sein. Im Krieg ist kein Soldat zimperlich, hier werden 9 Marines umgebracht:

Krieg ist eine hochdynamische Angelegenheit, Entscheidungen auf Leben und Tod müssen in kürzester Zeit gefällt werden – Fehler passieren da früher oder später. Manchmal erwischt es so auch die eigenen, Remote-War sei dank:

Krieg ist so ein verdammtes Scheissbusiness – ausser für die Ökonomie – dass ich nicht verstehen kann, weshalb Arbeiter und Bauern nicht die fettgefressenen Machthaber aufeinander hetzen, die ja das ganze Trallalla anzetteln. Das System Krieg ist so unzulänglich, dass man es um jeden Preis vermeiden sollte! Mindestens so lange, wie die Andern nicht anderer Meinung sind, nicht war?

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Frozen people in Europe: Just a small question

kissing sleeping bags
What may a man dream freezing to death? This... (picture source)

Governments donated billions to the financial industry, and so managers and their bodyguards, villas, security cams, pools and bank accounts got subsidized in a way farmers would never dream of.

For a really real small-small part of that money it would have been possible to buy some sleeping bags for all these men and women who had to freeze to death in this winter: 212 since November 2009, up to now, in Europe.

It’s a shame! Why don’t we do that?

Sleeping bag
... or that?

I think, the answer is only logical: All who are in responsibility think in resources: money, oil, accounts, pools, human resources etc. So you have frozen resources? Don’t panic – just defrost it! No resource need a sleeping bag. Beside the upper ten thousand when they go camping.

But they are not a resource, they are God. And God made it that way…

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