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Kategorie: Think!

Posts for education – selfreflection is the first step in the 3rd Millenium.

Die Mont Pèlerin Society in der Anstalt

 

Liebe Presse-Analysestelle der Mont Pèlerin Society

Dies ist ein zwar ekliger, aber bloss kleiner Blog über Sie. Meine Reichweite hier ist ziemlich klein und die Zukunft wird weisen, wie dieser Blog bei Suchmaschinen ranken wird. Allerdings gehe ich heutzutage davon aus, dass Sie davon ausgehen, das Spiel gewonnen zu haben. Und ich bin beinahe geneigt, diese ihre Ansicht zu teilen. Wenn wir den «Point of no Return»** der Vermögens-Umverteilung noch nicht hinter uns haben, ist er bestimmt nahe (selbst bei Berücksichtigung der Tatsache, dass vielleicht 6/7 des globalen Vermögens real nicht gedeckt sind, möchte ich vermuten).

«Gut» und «Böse»

In Konsequenz könnte dies bedeuten, dass sich die Woge, die Sie aufzutürmen geholfen haben, nicht mehr glätten lässt. Es also auf ein duales Kräftemessen der Pole hinausläuft, ob alt-testamentarisch «das Individuum dem Wohle des Systems (z.B. Clan) dient» oder «das System dem Wohle des Individuums dient». Zweiteres betrachte ich als ein Realkonzept der Liebe, das sich mit dem Neuen Testament erstmals historisch markant durch setzte.

Manchmal denke ich, dass dieser ewige, epische Kampf zwischen «Gut» und «Böse» Ihrer Philosophie entspricht: Länder, Kulturen wie auch Städte, Clans und Familien sollen sich evolvieren wie die Gene – in einem hochdynamischen Überlebenskampf müssen sich die Stärksten durchsetzen. Auf Kosten der unterlegenen, die die eigentliche Arbeit leisten und den Blutzoll bezahlen.

Diese legitime Herangehensweise an das Leben betrachte ich persönlich nicht als Böse an sich, sie hat auf Ebene der Gene – der Arten – immerhin uns Menschen hervor gebracht. Aber wenn man versteht, was Intelligenz und Erkenntnis in sich bedeuten, muss man zum Schluss kommen, dass auf geistiger Ebene die Prämissen grundsätzlich neu gestaltet werden müssen, damit Meme sinnvoll evolvieren können. Die «Dunkle Seite der Macht»™ brilliert weniger mit erquickender Innovation als mit kompromisslosem Streben zum Monopol, Die Natur funktioniert demnach in einem hoch komplexen Gleichgewicht von unzähligen Teilen, die zum absoluten Monopol streben. Kommt es zu einem solchen, wird kahl gefressen bis zum eigenen Untergang, worauf ein Neustart die Verhältnisse neu Regelt.

Dilemma

Das Grunddilemma besteht darin, dass das Schwert (das Gen) immer über das Wort (das Mem) obhand nimmt – Neid, Habgier und Missgunst korrumpieren langfristig jedes noch so geniale System, wie die Geschichte beweist. Grossmut, Grosszügigkeit und Nächstenliebe sind keine kulturellen Errungenschaften, es sind individuelle Entscheidungen, die ständig neu getroffen werden müssen: Das haben Sie gut verstanden und sorgen erfolgreich dafür, dass wir uns durch die von Ihnen geschührte Angst «freiwillig» nicht für eine ehrliche Selbstreflektion entscheiden.

Gegen dieses Verständnis des Menschseins kann man nicht viel sagen – eigentlich ist es ja «voll bio». Aber eben, wir sind Menschen und es kommen Intelligenz und Erkenntnis zum «bio» – zum Gen – hinzu. Zweifelsfrei muss die Intelligenz erkennen, dass das Ringen zum Monopol auf Mem-Ebene eine zerstörerische Energieverschwendung ist. Wenn beispielsweise Ideen wie Hygiene und Kanalisation verloren gehen, nur weil der andere Kerl seine Energie in ein längeres Schwert investiert hat, ist das objektiv dumm – die Erkenntnis vorausgesetzt, dass er eigentlich nicht in seinem eigenen Kot vegetieren müsste. Intelligenz muss hier zwangsläufig ein Potential zur Verbesserung erkennen, vor Allem wenn sie ein Kerl ist. Aber eben, er tut’s meistens nicht: Fremdes ist Scheisse, sagen die Gene.

Vevey–Mont Pèlerin Standseilbahn
Vevey–Mont Pèlerin Standseilbahn: Der Aufstieg in die Zukunft ist nach wie vor ungewiss.

Erkenntnis

Eine faire Welt ist keine kulturelle Errungenschaft, sie ist eine individuelle Entscheidung. Exakt daraus ist die These entstanden, dass es keine extraterrestrischen Intelligenzen gäbe, da sie sich zwangsläufig selbst in die Luft blasen, bevor sich ihre Genialität von der materiellen auf die geistige Ebene erhoben hat.

Bitte lesen Sie nochmals den vorhergehenden Absatz.

Bitte lesen Sie den vor-vorhergehenden Absatz nochmals!

Da ich nicht im Traum auf die Idee käme, Sie nicht für hoch intelligent zu halten, bleibt mir nur ein Schluss: Sie sind neidisch, habgierig und missgünstig. Wie dargelegt ist das zumindest ausserhalb des eigenen Clans in Krisenzeiten evolutionär legitim, aber ich halte dagegen mit Informationen zur Erkenntnis. Bitte fügen Sie dies Ihrem Datensatz über mich hinzu – wenn es einen oder zwei von Ihnen zum Nachdenken über Ihren neoliberalen Auftraggeber verleitet, hat sich meine Mühe gelohnt.

Letztlich muss man erkennen, dass Ihre feudale Schmarotzerrolle das Gesamtsystem regelmässig bedrohlich ins Wanken bringt. Und Intelligenz Wege finden kann, sich von Parasiten zu befreien, wie es Gene in der Regel nur schwer verwirklichen. Nun ja, Sie wollen einfach spielen, nicht wahr? Und den absoluten Sieg – solange sich Ihre Intelligenz nicht transzendiert hat. Wie nur kann man nicht sehen, dass diese Ihre Lebensphilosophie mit der Moderne, dem Anthropozän, nicht kompatible ist? Unsere Technik ist schlicht zu mächtig für Habgier. Dies kann selbst die Mont Pèlerin Society nicht ändern.

Freundliche Grüsse

 

** Point of no Return – nach dem ist eine «Zurück-Umverteilung» nur noch durch ein neues Gewaltmonopol möglich, da das alte druch die Vermögenskonzentration konrolliert wird: Schon heute kann man durch Arbeit alleine kaum noch reich werden oder einen Prozess gegen einen Grosskonzern gewinnen. Dieses Problem behebt die Kulturevolution im allgemeinen Analog der schweizerischen, französischen, amerikanischen oder russischen Revolution – mit erheblichem Blutzoll also. Wir sollten das vermeiden, wenn wir schlau sind. 


 

Für den geneigten Leser hat sich dieser Artikel von Telepolis in den Social Media hervor getan. Ein Porträt ist auf LobbyControl wie auf Wikipedia zu finden.

Von Bernard Wabke gibt es von 2004 die Schrift «Die offenen Feinde und ihre Gesellschaft – Eine hegemonietheoretische Studie zur Mont Pèlerin Society». Der Mann hat sich offensichtlich mit dem Thema Neoliberalismus und dessen Systemübernahme auseinander gesetzt. Erschienen im VSA-Verlag. Vergriffen, pdf unter obigem Link. .

Die volle Anstalt vom 7.11.2017 auf YouTube:

 

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Brands of Evil – 2nd Part

Here is the first part. Thank you for shopping fair!

The Brands of Evil – 2nd Part
The Brands of Evil – 2nd Part (Oxfam)

Update 2.4.2020:
Rama, Lätta, Ben&Jerry-Glacé and Rama to Unilever
Valser Wasser to CocaCola fehlt

This is the updated Oxfam chart of Brand of Evil – for education only, since we don’t buy them anyway, isn’t it. So please share this anyway you can. Click on the pic to get it enlarged.

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Die Liebe der Eltern ist der Albtraum der Kinder

Wie sollen Kinder lernen, was sie lernen müssten — wenn sie erst dürfen, wie sie wollen und danach plötzlich müssen, was sie nicht können?

Will heissen: Erst sind sie aller Lieblinge und kriegen jede Aufmerksamkeit, bloss keine Grenzen. Danach haben alle anderen Schuld, wenn sie sich an nichts halten.

Will meinen: Kinder lernen wie Hunde und Katzen, ihre Meister zu kontrollieren, wenn diese es zulassen. Danach sind dann die Lehrer, der Lehrplan, die Ausländer, die Rektoren, oder die Nase des Schulhausabwartes schuld, wenn alle Grenzen gesprengt werden.

Diagnose der Schulpsychologen
Diagnose der Schulpsychologen (© SonntagsZeitung)

Diese Grafik bringt die unbequeme Wahrheit auf den Punkt. Und statt die beidseitigen Defizite von Kind und Eltern auszugleichen, fordern diese schulische Leistungen ein und gestatten den kleinen erst recht nicht, was sie selbst auch am liebsten tun würden: Rebellieren!

Schätzungsweise kommt der grösste emotionale Unmut der Eltern daher, dass sich die Kinder dies einfach so erlauben: Sich selbst treu zu sein und den Unmut einfach so auszuleben. Die Psyche sucht einen Weg aus der verstockten Situation, die die nicht vorhandene Erziehung verbockt hat. Allem Anschein nach äussert sich dies vor allem in Lern- und Leistungsschwierigkeiten.

Am Ende ist dann der Pädagoge, respektive die Pädagogik schuld, wenn sich das Kind nicht freiwillig in das Gefängnis einsperren lässt, in das sich die Eltern schon lange selbst eingemauert haben. Und dabei depressiv geworden sind. Oder egozentrische [das sollte ich hier nicht schreiben].

Vermutlich ist es unmöglich — wie es heute nötig wäre — eine Lernkultur des Frontalunterrichts und der harten Fakten sanft in eine solche des vernetzen Denkens zu überführen, wie es der Lernplan 21 einfordert. Es bedingt einen Paradigmawechsel vom Initiations- zum Erkenntnisweg. So wie heute mehr oder weniger alle Bereiche einen Paradigmawechsel erfordern, um der Spirale des Niedergangs zu entkommen — allem voran der des mehrwert-, profit- und damit konkurrenzorientierten Wirtschaftens.

Das Problem: Paradigmenwechsel sind nicht kompatibel mit einer Demokratie von konservativ geprägten Menschen. Sie halten zu lange an bekanntem Terrain fest und begreifen die Notwendigkeit zum radikalen Wandel erst, wenn der ‚Tipping Point‘ des Systems schon vorbei ist.

Wenn ich sehe, wie viele Erwachsene und Kinder nur noch mit legalen, synthetischen Drogen funktionstüchtig bleiben — noch Schlaf, Motivation und Konzentration finden, nicht untergehen, dem Drang der Rebellion widerstehen — sehe ich die Grenze zum Bioautomaten vor unseren Füssen.

So sehe ich aber auch in meinem persönlichen Umfeld viele Jugentliche, deren Eltern sich die unbequeme Mühe der Grenzsetzung gemacht haben, als die Kinder noch klein waren. Und heute ein Vertrauensverhältnis zu den jungen Menschen geniessen, so dass Heranwachsen eine partnerschaftliche Angelegenheit ist — und kein Kampf um Recht und Autorität. Dies ist im wörtlichsten Sinne Kleinkind-Kram, bei dem der Schulpsychologe dann nicht mehr viel ausrichten kann ausser Rat schlagen. Oder wohl besser prügeln?

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UBS-Werbung – Ultimativ Blöder Schwachsinn in Arlesheim

Hier in Arlesheim kam ich nicht umhin, die äußerst ‚kreative‘ Werbung der UBS in ihrem Schaufenster zu bestaunen. Diese Sprüche einer ebenso skrupellosen Werbeagentur waren bestimmt nicht billig – abgesehen davon, das sie eine absolute Beleidigung sind für das, wofür Arlesheim und seine Eremitage steht: Anthroposophie.

Man kann jetzt darüber spekulieren, was die Finanz-Grosskapitalisten hier wollen: das Geld der gut situierten Anthroposophen oder das setzen eines Zeichens, dass sie ihnen das Dritte Jahrtausend nicht einfach so kampflos überlassen werden.

Ich finde die Sprüche jedenfalls äußerst skuril und bin mir sicher, dass weder Texter noch Banker keine Ahnung haben, worum es bei Rudolf Steiner geht. Sonst würden sie sich nicht derartig mit der arlesheimer Kultur messen wollen. Ich empfinde es als eine Beleidigung und würde eine Rufmordklage gegen die UBS jederzeit unterstützen.

Die verspiegelten Fotos sind etwas blod – hatte aber nicht den Nerv, lange zu bibäschelen und die Sprüche auch noch zur Fotokunst zu erheben.

UBS-Werbung in Arlesheim
Aha. Die UBS hat sich auch erneuert. Und unterstützt jetzt die Entwicklung der Menschheit, geistig über sich hinaus zu wachsen? Oder doch eher zu Methoden wie TTIP, ISDS und CETA, um auch noch die verbliebene Rest-Demokratie in ein globales Milliardengeschäft zu verwandeln? Was man nicht kaufen kann, macht man hinter verschlossenen Türen zum Reingewinn. Ja, das ist neu!

UBS-Werbung in Arlesheim
Selbstverständlich ist die UBS auch ein Kraftort. Ein verdammt kräftiger sogar. So kräftig, dass er ganze Staaten kaufen kann. Aber wer will schon am Ort einer Räuberbande verweilen? Der eine Kraftort kann von der Sucht nach dem anderen Kraftort heilen — aber nicht der andere vom einen. Aber vermutlich kennen sie den einen gar nicht…

Es hat noch drei weitere Bilder…

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Alles, was man über ISDS, TTIP und CETA wissen sollte

Ein schön gemachtes Video von Campact.de, das ich so gut finde, dass ich es auf meinem Webspace hoste. Wie eine Monarchie des Geldes einer Demokratie übergestülpt werden kann, ohne dass es jemand merkt, zeigt dieses Video.

Dieses politische Vorgehen der von der Hochfinanz lobbyierten Politikelite erinnert mich in etwa an das des Pharao (vermutlich Ramses II), der aus Angst vor einem Befreier alle männlichen Säuglinge töten liess. Die Kinder sind heute moderner Mediokratie entsprechend zwar keine Lebewesen mehr — wohl aber die politischen Rechte, die sich die Menschen an der Basis im Verlaufe des letzen Jahrhunderts erstritten haben. Der westlch geprägten, demokratischen Freiheit wird durch den Neoliberalismus eine Monarchie des Geldes übergestülpt, ohne dass es jemand merkt.

Das perfiede an der heutigen, modernen Vorgehensweise ist, dass die Rechte grundsätzlich am Leben bleiben — die demokratischen Strukturen bleiben vordergründig erhalten — während genau diese im Hintergrund in ein Businessmodell verwandelt werden. Auf einer Metaebene betrachtet muss man den Hut ziehen ab der Strategie: Statt unliebsame Gesetze direkt zu bekämpfen und mit Aufwand aus dem Weg zu räumen, werden sie kurzerhand zum Geschäftsfeld erklärt, auf dem noch mehr gigantische Summen virtuellen Geldes verschoben werden können. TTIP macht’s möglich.

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Die etwas anderen Gedanken zum Ersten August

Ab und an finde ich es ganz angenehm, daran erinnert zu werden, wie es denn wäre, im Krieg zu sein.
Eine unglaubliche Erlösung folgt daraus, es zum Ersten August nicht sein zu müssen – wie so viele Menschen. Das müsste doch wirklich nicht sein. Oder nicht?

Erst August Feuerwerk
Erst August Feuerwerk (Bild ist wohl geklaut. Der Inhalt wiegt das hoffentlich wieder auf. :p)

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Neue Site: Gott ist eine Funktion.

Seit dem Sommer bastle ich an einer neuen Site «Gott ist eine Funktion», www.gottisteinefunktion.ch. Ich will meine abgefahrenen Sichtweisen und verschrobenen Thesen einmal konkret ausformulieren, aber der Platz hier wurde zu eng. Der hoffnungslose Versuch, das holistische Universum in den zwei Dimensionen der Schrift festzuhalten, ergibt naturgemäss eine erhebliche Kastration der Wahrheit. Als würde Donald Duck mit Mickey Mouse Papier und Farbe erforschen und dabei feststellen, dass da umgeblättert wird, aber keine Möglichkeit finden, Umblätterer und den Zeichner zu nur schon zu erkennen.

Site Screenshot: Gott ist eine Funktion.
Site Screenshot: Gott ist eine Funktion.

Ich entschloss mich, das Ding in einem öffentlichen Blog zu drehen, das mit Zeit und Erkenntnis wachsen soll. Dazu stelle ich mich kurzen, prägnannten Fragen und versuche, ein in sich möglichst schlüssiges Bild zu zeichnen, indem ich den Krimi des Lebens aus Sicht des Mörders, des Opfers, von Ermittlern und Zeugen, aber auch des Autors selbst und von Lesern betrachte. So werden mit der Zeit die selben Phänomene wiederholt betrachtet, aber aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Kontexten beleuchtet. Ich hoffe, dass eine solche Vielspurigkeit der zweidomensionalen Sprache ausreichend Tiefe verleiht.

Aus dem Intro:
«So versuche ich hier, die tausend Fragen zu stellen und Antworten zu finden, die eher auf tiefgründigen, physikalischen Fundamenten ruhende Möglichkeiten sind. Ich möchte nicht Wahrheiten predigen, die es sowieso nicht gibt, und auch nicht einfach ausserhalb der Box denken – Ziel wäre, die Box komplett zu vergessen. Aber ohne tieferes Verständnis unseres Biologischen Erbes werden wir uns von unserem kollektiven Egozentrismus nicht lösen können.»

Ich bin gespannt auf Feedback, ob Kritik oder Weiterspinnungen; bin aber auch nicht enttäuscht, falls das bloss langweilige Schwurbelei oder anstrengendes Gesülze wäre. Vermutlich ist es ja genau das. Am besten doch, man macht sich selbst ein Bild. Falls Du die Hände und Füsse des Göttlichen gut findest, freue ich mich über Likes, Plus‘ und shares.

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2.1 Milliarden Liter Menschenblut – Kriegsopfer in der Geschichte

Iraqi family mourning the death of their son
Iraqi family mourning the death of their son (Quelle)

Ich möchte mit diesem Post zu einer meditativ-informativen Blutrutsche einladen. Sie dauert etwa 25 Minuten, Optional am Schluss hat’s für interessierte noch eine Vertiefung zu erkunden.

Zur Zeit erreichen uns in Europa ja wieder einmal die Auswirkungen geopolitischer Wahnvorstellungen, konkret in der Ukraine. Die Situation kann man beurteilen, wie man will – das ganze Affentheater drum herum scheint mir, eben ein Affentheater: Wer hat den Grössten, Längsten und Dicksten. Wobei man sagen muss, dass Russland ziemlich elegant spielt, während der Westen wie immer einfach mal auf alles schiesst, was sich bewegt. Ich will und mag niemandem Recht und Unrecht zusprechen, aber ich mag elegante Spieler.

Kriegsopfer in der Geschichte der Menschheit

Um was es mir geht, ist, dass wir gar keine Vorstellung mehr davon haben, was Krieg bedeutet. Es ist kein echtes Blut zu sehen, die Konfrontation mit der Realität findet derart nicht mehr wirklich statt, dass wir heute schon ziemlich unterhaltende, einigermassen realistische Kriegssimulatoren errungen haben. Anhand eines solchen möchte ich Krieg erst mal definieren, wie auch die Art, mit der wir dieser Bedeutung heute begegnen. Möge jeder selbst eine Perspektive wählen, wie er das finden möge. Im Video geht’s grundsätzlich um die Entwicklung einer Erweiterung des Spiels für mehr Blut und ist ein Ausschnitt aus diesem Video. Man beachte den Kommentator:


Der letzte Kerl ist heldenhaft für seinen Gebieter gestorben, oder etwa nicht? Das nennt sich bis zum letzten Mann und ist eine Ehre für jeden echten Krieger. Leider nicht nur im Film.

Wofür nun das ganze Affentheater und die Schlachtomanie gut und wichtig sei, ist wunderbar in diesem nächsten Video dargestellt: Es zeigt die geopolitische Entwicklung der letzten 5’000 Jahre und ich möchte darum bitten, das Video entspannt auf alle Sinne wirken zu lassen. Zwischendurch kann man sich ja die eine oder andere Schlacht vorstellen. Versuche, der 5’000 Jahre bewusst zu sein (Quelle):


Das ist schon unglaublich, nicht? Wie viele Ressourcen sind da einfach abgeschlachtet worden? Wie viele Bauernhöfe wurden geplündert und nebenbei schnell mal die Frau und Töchter ran genommen, während er zugucken musste? Es ist rechtsfreier Raum, die Beute ist der Sold.

Auf www.atlasofworldhistory.com findet sich eine entsprechende, interaktive Webapplikation mit vertieften Informationen.

Es ist der helle Wahnsinn!

So sind in der Menschheitsgeschichte wohl aller-aller-mindestens 350’000’000 Menschen als Kriegsopfer in der Geschichte der Menschheit gewaltsam zu tote gekommen, als Soldaten oder zivile Opfer. Auf Wikipedia gibt es diese Liste der Kriege, die ich einfach locker mal aufsummierte. Das Äquivalent all dieser Grenzverschiebungen ist ein Wirlpool, 2.1 km² gross (1.4 km Kantenlänge) und ein Meter tief, in dem die Kriegstreiber sich suhlen –.gefüllt mit 2.1 Milliarden Liter Menschenblut; man könnte ein Schlachtfeld der Grösse von 21 km² (4.6 km Kantenlänge) zehn Zentimeter hoch bedeckt durchwaten; wr sich auf nur einen Zentimeter beschränkt, gar 210 km² (14.5 km Kantenlänge). Der Kanton Basel-Stadt hat 37 km², die Stadt Zürich 88 km².

Crying, for a Child in War
Crying, for a Child in War (Quelle)

Die Summe aus der Liste erfasst knapp 440 Kriege von geschätzten über 3’000 insgesamt. Es sind jedoch die wichtigsten vertreten wie die Weltkriege, das Mongolenreich, der zweite Sino-japanische Krieg und die Qing-Dynastie – unterhalb von 20’000’000 Toten pro Krieg summieren sich bald nur noch die Erdnüsse. Und ich muss einfach wiederholt fragen: Das ganze nur, damit wir in der Schule lernen können, wie sich farbige Flächen auf einer Landkarte verändern? Was hat es gebracht, all diese auf- und untergehenden Reiche im ständigen Kampf um Macht, Reichtum und Einfluss? Warum brauchen diese Männer sich des Todes Angesicht zu sein, um gute Ideen für den Fortschritt zu haben? Warum hören sie erst auf zu saufen, wenn der andere das bessere Schwert hat? Wo sind in dieser ganzen Zeit die Frauen geblieben?

Mir ist klar, dass wenn Dschingis Khan mit seiner magischen Bogenkunst über einen Kilometer einfach immer trifft, kann der andere nichts weiter tun als besser zu sein. Warum aber verbündeten sich Frauen nicht über Grenzen hinweg und stellten die Warlords einfach kalt? Ich kann es nicht verstehen.

Was ich verstehen kann ist, was dieses nächste lustige Video zeigt: Alle wichtigen Kriege der letzten eintausend Jahre in Relation zu den Opfern. Schlau ist, er errät, wann das Feuerwerk hübsch losgeht (Quelle).


Wie zu erwarten haben sich die armen Kriegstreiber in ihrem Pool 4’900 Jahre lang den Arsch abgefroren, bis er sich dann langsam füllte. Ich finde einfach, DAMIT MUSS JETZT SCHLUSS SEIN. Wer kann sich diese Daten derart präsentiert vergegenwärtigen und immer noch davon ausgehen, dass dieses Scheiss-Affentheater notwendig ist, weil es in der Natur des Menschen liegt und dem Fortschritt dient? Wer kann noch behaupten, dass es vor einer moralischen Instanz diesbezüglich keine Schuld gibt, weil die Natur nun mal so funktioniert? Oder ernsthaft glauben, dass ein Gott eine derartige Schuld verzeiht, wo sonst töten schlecht sei?

Das elende Dilemma

Inzwischen wissen wir wenigstens, woher das kommt respektive wieso dieses Verhalten nicht verschwindet. Den Punkt zwischen 6:40 und 10:10 im folgenden Video möchte ich heraus greifen (Quelle):


80–90% unter uns sind Menschen, welche sich die Verhaltensregel aufzwingen lassen, dass der Dominante Erfolg zu haben hat. Es sind 10–20 % von uns, die sich aktiv dominant verhalten und den Rest damit zwingt, zu versuchen, besser, noch dominanter zu sein, um neben dem bisher dominanten überleben zu können. Das Gesicht zu wahren oder auf Grund was für einer Doktrin auch immer ihn anzubeten.

Der Gipfel schlussendlich ist doch, dass genau diese Jäger von den Gejagten auch noch zu Helden und Idolen hoch stilisiert und damit legitimiert werden. Dabei wäre es ein leichtes für die Gejagten, mit kühnen Arschtritten das Marodeurenpack auf den Mond zu schiessen – man müsste halt etwas Charakter zeigen. Fairerweise muss man auch sagen, dass die Jäger während gut 370’000 Jahren gute Dienste leisteten als Kampfsäue und Anführer. Sie überlebten die harten Winter, weil sie moralisch nicht kleinlich und nicht zu rücksichtsvoll waren, wenn der Nachbarclan noch Vorräte hatte, die er nicht rausrücken wollte. Seit 5’000 Jahren spätestens ist dieser Zug einfach abgefahren – wie soll das zarte Pflänzchen der Zivilisation unter den Trampelfüssen denn gedeihen?

Wäre es nicht einfach auch am billigsten (um auch die klassischen Ökonomen an Bord zu holen), all die Babys, die die blaue Figur wählen, zu therapieren? Ich hielte das etwa für so schlau wie das Ausblasen einer Kerze bevor man schlafen geht.

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1:12 – Wollen Sie ausgebeutet werden?

1:12

Dazu scheint eine deutliche Mehrheit der Schweizer Ja zu sagen. Ich erkläre mir das so: Viele Schweizer müssen mehr als 1:12 mehr verdienen. Weil, niemand möchte ja ausgebeutet werden, aber gerne Ausbeuter sein. Normalerweise doch sollten – so dünkt es mich – Schweizer, die weniger verdienen, Ja gestimmt haben.

Vielleicht haben auch einige dieses Video nicht gesehen. Die Zahlen sind zwar amerikanisch, aber ich denke mal, dass das Verhältnis zwischen der Wunschvorstellung der Menschen, wie Reichtum verteilt sein sollte, der von ihnen vermuteten Realität und der erfassten Wirklichkeit ähnlich ist.

 

 

Ich finde es in höchstem Masse befremdlich, wie Menschen eine solche Realität akzeptieren können. Mich jedenfalls macht sie wütend. Wie kann man aus persönlicher Gier einen ganzen Planeten verschrotten, der einem nicht mal alleine gehört? Erstmal ist das im dritten Jahrtausend, nach 2000 Jahren Nächstenliebe und Bewahrung der Schöpfung, doch einfach so was von peinlich: Für jenen selber, für alle, die ihn kennen und die Spezies. Dann ist das einfach nur dumm. So dumm, dass es gescheit ist, im Winter den Mount Everest ganz allein‘ und ohne Sauerstoff zu besteigen. Und Energie aus Kernspaltung zu gewinnen ist so gesehen eine absolute Genialität. … Hm, ich merke, ich beginne zu verstehen: Dummheit kann intelligent sein – weil zumindest diese hat System.

Auf meinen inneren Reisen habe ich wohl den Anschluss an die Realität etwas verloren. Ich merke, dass ich mit einer solchen Realität gar nichts mehr zu tun haben möchte. Sie ist eine, bei der ich mit jeder (wahrscheinlich vornehmlich weiblichen) Faser meines Körpers und meines Geistes nur dagegen sein kann. Einfach dagegen, weil es ist komplett dumm. Und falsch. Nicht aus Sicht der Erde. Die hat kurz mal die Menschen, die ein wenig jucken, aber schnell vorbei gehen. Wie es scheint. Nein, es ist eine Beleidigung für die Intelligenz, dass wir uns rühmen, intelligent zu sein.

Ich will aber nicht ständig gegen etwas sein, das mach mich krank. Also die Sache selbst und das Dagegensein. Ich will für etwas sein: Für die Zukunft, für ein Null-Wachstum. Schlussendlich ist es das männliche Prinzip, das uns das Wachstum predigt. In sich intelligent, aber kurzsichtig, ein Opfer von sich selbst, und ich lasse mich nicht auf dieses Schlachtfeld zerren. Früher waren in Kriegen buchstäblich Männer Opfer ihrer selbst. Heute sind ja auch in Kriegen die Frauen die verbreitendsten Opfer. Das weibliche Prinzip gilt es mit aller Konsequenz zu demütigen. Weil es ist es ja, das das männliche dumm erscheinen lässt. Das kann mann natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Scheisskerle! Wir haben ein Fukushima des Testosteron und alle sind mit dem Wegkratzen des Blutes so beschäftigt, dass niemand bemerkt, wie der Mannessaft alles vergiftet.

Um nun das ganze lästernderweise zu Ende zu bringen, frage ich mich, wie schnell die Welt sich ändern würde, würden alle Frauen die Signale hören und auf gehen zum letzten Gefecht: Nämlich der körperlichen Verweigerung. Dann wäre klar, dass nicht nur das weibliche Prinzip naturgegeben schlauer ist, sondern tatsächlich auch cleverer.

«Wenn ich so klug bin, wie ich mir schlau vorkomme, bin ich immer noch dumm genug.» Dies ist der Name meiner Lebensschule. Ich kann diese und andere jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist simpel zu sehen, dass wer nicht ausgebeutet werden will, nicht ausbeutet. Deshalb besteigt man den Mount Everest auch nicht alleine und auch nicht mit Sherpas. Sondern mit einem Team. Die Ameisen sind nicht umsonst die wahren Herrscher über unser Raumschiff.

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Das Wachstumsdogma und die Exponentialfunktion

Cover Pro Natura Magazin 5.2013
Cover Pro Natura Magazin 5.2013

Das Pro Natura Magazin 5/2013 enthält ein paar wirklich gute Artikel zum Thema Wachstum und vor allem dem Zwang dazu. Eine wirkliche und nachhaltige Erneuerung der Welt ist erst möglich, wenn die Führungspersönlichkeiten, die Verantwortlichen, die unausweichliche Ideologie der totalen Nachhaltigkeit über persönliche Gelüste stellen. Dabei ist es egal, ob es Könige, Despoten, politische und ökonomische Präsidenten, Klanchefs oder Sandkastengeneräle sind.

Vom Umfang her können die Artikel natürlich faktisch nicht in Details gehen, das entstehende Bild aber finde ich gelungen ganzheitlich. Das Problem ist systemisch und steckt an allen Ecken und Enden im «Denkmuster» der Menschen – in unserer Kultur also.

PDF: Pro Natura Magazin 5.2013: Wachstumszwang

Dem gegenüber stehen kaum «Fühlmuster». Wir haben zwar gelernt, dass es langfristig unvorteilhaft ist, von Angesicht zu Angesicht zu betrügen. Ist das Betrügerische aber so geschickt versteckt, dass wir es nicht erkennen können, zeigt sich die miese Doppelmoral (oder unreife Moral), wenn wir den Betrug erahnen, ihn aber aus egoistischen Gründen nicht stoppen wollen. Deshalb sind reife Führer nötig – wir haben nicht genug Zeit, dass es jeder selber schnallen kann. Wer begreift schon (im Sinne von Anfassen), dass bei der heutigen Wachstumsrate der Menschheit dieselbe in 2500 Jahren gleichviel wiegt die der Erdball?

Der Schlüssel einmal mehr: Aufklärung, Bildung. Zentral sehe ich, dass wir, soweit es möglich ist, ein «Gefühl», ein «Verständnis» für die Exponentialfunktion entwickeln. Die Grenzen des Wachstums sind eine simple Folge von Exponentialrechnungen.

Dieser Sinn für unsere Erde, für unsere Grenzen, fehlt uns – evolutionär hat sich ein solcher Sinn noch nicht heraus bilden können, obwohl schon (fast?) alle Kulturen daran zu Grunde gegangen sind. Nicht sehr überraschend, dass es so noch nicht geklappt hat.

Ich denke, weil dieses Erkennen und Begreifen eine Leistung der Grosshirnrinde ist, dass es dazu ein bestimmtes Mass an Vorbildung benötigt. Das die Erkenntnis dann noch höher gewichtet wird wie persönliche Vorteile, ist vermutlich der noch langwierigere Prozess.

So wird heute «Grün» und «Nachhaltig» als Inhalt vermarktet, obwohl es nur Maskerade ist, Image. Die Egoisten scheinen immer noch am Werk. Stoppen wir sie, bevor die Grenzen des Wachstums uns alle stoppen. Gestalten wir die Zukunft aktiv.

 

Ähnliches:
Growth and exponential Functions: Mankind is growing with approx. 1.6 percent a year. This means, in 780 years we’ll have an one-squaremeter-society: on every squaremeter land is one person living. And in 2500 years mankind will weigh the same as the whole earth.

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Winter Olympics oder Oliver Stone für jeden?

Oliver Stone: Untold Hostory of the United States
Oliver Stone: Untold Hostory of the United States

Heute habe ich die letzte Folge von Oliver Stones Serie «The Untold History of the United States» (Die Geschichte Amerikas) gesehen. Nicht über alle Zweifel erhaben (aber über viele), zugegebenermassen, fand ich das gesamte Werk doch sehr erhellend. Und verstörend. Auch erheblich verärgernd, wenn man das globale Desaster so konzentriert vor Augen geführt bekommt.

Als dann danach in den News eine Beiläufige Erwähnung, dass Russland für die Olympischen Winterspiele 2013 läppische 37.5 Milliarden (uh, warens $ oder €? Sei’s drum…) ausgibt.

Deshalb überlege ich mir, eine Initiative zu starten: Investieren wir einen Haufen Plastik und die Kosten der nächsten Olympischen Spiele und schenken jedem Erdling die komplette Ausgabe. In der Auflagenhöhe sollte das für 5 Kröten doch machbar sein.

Wahrscheinlich würde eine Ausgabe für nur jeden zweiten Erdling reichen, um die Achse des Bösen in den Köpfen nachhaltig umzupolen. >:)

Wie auch immer, im Lichte einer provokativen Perspektive der öffentlichen, amerikanischen Meinung betrachtet eine wirklich empfehlenswerte und gut gemachte Arbeit von Oliver Stone; interessant ist auch eine unglaubliche Konstanz, mit der die Scheisse im Weissen Haus quillt. Die Doku weisst auch darauf hin. Ein unverbesserlicher Verschwörungstheoretiker, wer meint, irgendwelche Interessengruppen könnten spinnenhaft ihre Fäden ziehen – ein Schlauer (gross geschrieben), wer erkennt, dass man sie gar nicht kennen kann. Die, wo man’s vermutet, sind’s bestimmt nicht – was wär’s für ein lausiger Trug. Auch wenn, nebenher geflüstert, sich die Bauern im Spiel wirklich keine Mühe mehr zu machen scheinen mit dem Verschleiern. Ganz gemäss dem Informationszeitalter: Sag die Wahrheit – es hört eh keiner mehr hin, wenn’s nicht um tausend vergaste Tote, Geschlechtszeile oder Welpen geht. Wenn’s tatsächlich um tausend Tote oder dein Geschlechtsteil gehen sollte, has’te schlecht wohl gepokert. Oder du bist die arme Sau, die den Kopf hinhalten muss.

Die Doku auf Wikipedia, Huffington Post, the Guardian und in der Zeit. Auch sehr empfehlenswert in diesem Zusammenhang, wer es lieber mit Popcorn-Feeling mag: Syriana.

@NSA: Falls Erdlinge nach dem Gucken dieser Doku auf meine nachgewiesene Empfehlung hin bei Al Kaida anwerben, heisst das lange nicht, dass ich letztere Unterstütze. I’m a «Peacemaker». Bitte schreibt das in meine Akte, auch wenn ihr das Wort nicht kennt. Danke.

@all: Wenn ein Buch eine Lektüre ist, dann ist eine DVD eine Turbitüre? Also keine zum leken, sondern, zeitgemäss, eine, die berührungslos turbischnell schliesst, Ob sie ebenso schnell aufgeht, liegt wahrscheinlich eher am Auge des Betrachters beziehungsweise dem hoffentlich nachgelagerten Denkorgan. Oder nicht?

Ein paar ältere meiner Ideen zum Sport, konkret, um Fussball wieder interessant zu machen.

Und, irgendwie, mochte ich das Wort «Erdlinge» hier zu benutzen, weil «Erdenbürger» mir etwas zu hoch gegriffen scheint, um es dermassen zu generalisieren – «Erdenwürger» etwas zu despektierlich wiederum, dermassen zu verallgemeinern. Erdlinge fand ich einen politisch korrekten Kompromiss für sich selbst erkennen werdenden Sternenstaub.

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«Forbes» beziffert Geld-Staubsauger: Wo bleibt die Revolution?

Heute geht’s einmal mehr durch die Presse und ich vermute, dass auch jene, die es gar nicht wissen wollen, nicht umhin kommen, es zu erfahren. Zitat:

American Dollar
American Dollar

«Fünf Jahre nach dem Hochkochen der Finanzkrise geht es den US-Milliardären so prächtig wie nie. Das US-Magazin „Forbes“ schätzt das Gesamtvermögen der 400 reichsten US-Amerikaner auf den Rekordwert von 2 Billionen Dollar.

Das seien 300 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr und mehr als doppelt so viel wie vor zehn Jahren, …

Die Superreichen profitieren allgemein vom guten Lauf an den Börsen, die dank der Geldflut der Notenbanken auf immer neue Höchststände klettern, während Sparer kaum noch Zinsen für ihre Einlagen bekommen.

… Nur 30 der Superreichen auf der diesjährigen Liste hätten heute weniger Vermögen als vor einem Jahr, schrieb „Forbes“. 15 weitere seien nach einem Schrumpfen ihres Vermögens ausgeschieden. (sda)»

Die Geld-Staubsauger nuckeln im ganz grossen Stil weiterhin der Basis das mühsam Erarbeitete aus den Taschen. Und ich bin überzeugt, dass 99.9% zu denen mit den Einlagen gehören.

Korrigiert mich, aber es muss doch so sein, dass wir entweder eine R(evol)ution haben müssen oder aber kaum wer noch denken kann. Beides trifft nicht zu, also muss uns etwas vom denken abhalten, oder nicht?

Wer böse ist, kann jetzt behaupten, es wäre der Glaube (Glaube wie in Religion) an das Eigentum selbst und Profit als geistiges Konzept, der uns derartig verwirrt, dass wir glauben, der Zustand derart totaler Fiesheit wäre die natürlichste Sache der Welt. Ist sie aber ganz und gar nicht, und ich bin böse. Sehr, sehr böse!

(Ja, mir ist bewusst, dass die gesamte Sache um vieles Komplexer ist und der oben hergestellte Zusammenhang in dieser Form gar nicht wirklich existieren mag. Aber falsch ist es auch nicht und wie gesagt bin ich sehr, sehr böse.)

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Was «Prism» mit einer «Schmutzigen Bombe» zu tun hat

Prisma teilt Licht
Prisma (Oliver Haja/pixelio.de)

Nach Prism ist nun ja eine riese Protestwelle für die Freiheit im Internet am anlaufen, z.B. hier von Mozilla (Firefox Browser): optin.stopwatching.us

Und mich beschleicht langsam der Gedanke, dass umso mehr öffentlicher Widerstand sich global gegen wuchernde Überwachungsmethoden regt, desto näher kommen wir dem ersten «Terror»-Anschlag mit einer richtig grossen Schmutzigen Bombe.

Mit was liesse sich denn sonst noch einer global erstarkten Bürgerrechtsbewegung und ihrem Verlangen nach zuverlässigem Datenschutz den Wind aus den Segeln nehmen? Mit was könnte man sonst noch 9/11 übertreffen, um wieder für neue alte Ängste zu sorgen? Am besten im Herzen Europa, das liesse den Atlantikgraben wieder einiges kleiner werden.

Der perfekte Moment wäre wohl gewählt, wenn der Amerikanische Kongress und das Europäische Parlament unter dem öffentlichen Druck einzuknicken und dem Kurs der Datenschützer zu folgen beginnen. Lassen wir uns überraschen – ausser Petitionen zu verbreiten/unterschreiben und Auflärungsarbeit leisten können wir ja nicht viel mehr tun.

Oder hat jemand andere Ideen? Z.B. dass jeder in seiner eMail-Signatur statt «Sent from my iPhone» eben «Terror, Bombe, Schmutzige Bombe, Al Quaida, Osama Bin Laden, Anschlag, etc» stehen hat? Die Folge wäre das erste Prisma mit Verstopfung! 🙂

Peace!

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