Der weltbekannte Pharma- und Konsumgüterhersteller Umbrella Corporation hat in ihrem jüngsten Kommuniqué eingestanden, dass das Zombie-Virus bereits vor fast 20 Jahren mit Hilfe von Apple freigesetzt wurde – und dies äusserst erfolgreich. Die weltweite Verbreitungsrate hätte alle Erwartungen übertroffen und Kultur- und Ländergrenzen gleichermassen gesprengt.
Das Ziel der Unsterblichkeit sei aber noch nicht erreicht. Die Forscher kämpften im Gegenteil mit einer Herabsetzung der Lebenserwartung: Des Virus Wirkung auf das Gehirn verursache je nach Persönlichkeit körperliche Degenerationen entweder durch zu wenig Bewegung, exzessive Überbelastung, der Zuführung von zuviel oder zuwenig Nährstoffen. Statistisch relevant wären auch Selbsttötungen, da diese erstaunlich früh erfolgten. Alles deute auf einen eliminierten Selbsterhaltungstrieb durch das Virus, die Symptome wären ansonsten diametral widersprüchlich.

Als überraschend wirkungsvoll hätte sich der kumulative Effekt verschiedener Sozialer Netzwerke erwiesen. Simulationen der Epidemie hätten nicht erwarten lassen, dass Unternehmer derart effizient den Markt mit Gratis-Applikationen fluten würden, so dass weitgehend alle Charakterprägungen von Menschen infiziert werden konnten. Inzwischen würden sogar teure Abomodelle sensationelle Erfolge in der Zombiefizierung feieren. Diese selbstverstärkende Wirkung sei dermassen erfolgsversprechend, dass Umbrella, Tiktok, Meta und X einen Interessenverband namens Deep State gründeten und nun um weitere Mitglieder werben.
Ein Sprecher von Corporation Watch erklärte, dass das offizielle Statement von Umbrella darauf hindeute, dass ihr Vorstand keine Angst mehr vor Regulierungen habe. Es wurde schon länger spekuliert, dass Umbrellas eigenes Politiker-Netzwerk Sesselpoopers nicht ohne Eigennutz gegründet wurde. Komerziell betrachtet müssten die Lizenzgebühren für die bei Tencent eingekauften Dark Pattern absolut ruinös sein, was nahe legt, dass der Return of Invest längerfristig angelegt ist.







