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Die Liebe der Eltern ist der Albtraum der Kinder

Die Liebe der Eltern ist der Albtraum der Kinder

Wie sollen Kinder lernen, was sie lernen müssten — wenn sie erst dürfen, wie sie wollen und danach plötzlich müssen, was sie nicht können?

Will heissen: Erst sind sie aller Lieblinge und kriegen jede Aufmerksamkeit, bloss keine Grenzen. Danach haben alle anderen Schuld, wenn sie sich an nichts halten.

Will meinen: Kinder lernen wie Hunde und Katzen, ihre Meister zu kontrollieren, wenn diese es zulassen. Danach sind dann die Lehrer, der Lehrplan, die Ausländer, die Rektoren, oder die Nase des Schulhausabwartes schuld, wenn alle Grenzen gesprengt werden.

Diagnose der Schulpsychologen

Diagnose der Schulpsychologen (© SonntagsZeitung)

Diese Grafik bringt die unbequeme Wahrheit auf den Punkt. Und statt die beidseitigen Defizite von Kind und Eltern auszugleichen, fordern diese schulische Leistungen ein und gestatten den kleinen erst recht nicht, was sie selbst auch am liebsten tun würden: Rebellieren!

Schätzungsweise kommt der grösste emotionale Unmut der Eltern daher, dass sich die Kinder dies einfach so erlauben: Sich selbst treu zu sein und den Unmut einfach so auszuleben. Die Psyche sucht einen Weg aus der verstockten Situation, die die nicht vorhandene Erziehung verbockt hat. Allem Anschein nach äussert sich dies vor allem in Lern- und Leistungsschwierigkeiten.

Am Ende ist dann der Pädagoge, respektive die Pädagogik schuld, wenn sich das Kind nicht freiwillig in das Gefängnis einsperren lässt, in das sich die Eltern schon lange selbst eingemauert haben. Und dabei depressiv geworden sind. Oder egozentrische [das sollte ich hier nicht schreiben].

Vermutlich ist es unmöglich — wie es heute nötig wäre — eine Lernkultur des Frontalunterrichts und der harten Fakten sanft in eine solche des vernetzen Denkens zu überführen, wie es der Lernplan 21 einfordert. Es bedingt einen Paradigmawechsel vom Initiations- zum Erkenntnisweg. So wie heute mehr oder weniger alle Bereiche einen Paradigmawechsel erfordern, um der Spirale des Niedergangs zu entkommen — allem voran der des mehrwert-, profit- und damit konkurrenzorientierten Wirtschaftens.

Das Problem: Paradigmenwechsel sind nicht kompatibel mit einer Demokratie von konservativ geprägten Menschen. Sie halten zu lange an bekanntem Terrain fest und begreifen die Notwendigkeit zum radikalen Wandel erst, wenn der ‚Tipping Point‘ des Systems schon vorbei ist.

Wenn ich sehe, wie viele Erwachsene und Kinder nur noch mit legalen, synthetischen Drogen funktionstüchtig bleiben — noch Schlaf, Motivation und Konzentration finden, nicht untergehen, dem Drang der Rebellion widerstehen — sehe ich die Grenze zum Bioautomaten vor unseren Füssen.

So sehe ich aber auch in meinem persönlichen Umfeld viele Jugentliche, deren Eltern sich die unbequeme Mühe der Grenzsetzung gemacht haben, als die Kinder noch klein waren. Und heute ein Vertrauensverhältnis zu den jungen Menschen geniessen, so dass Heranwachsen eine partnerschaftliche Angelegenheit ist — und kein Kampf um Recht und Autorität. Dies ist im wörtlichsten Sinne Kleinkind-Kram, bei dem der Schulpsychologe dann nicht mehr viel ausrichten kann ausser Rat schlagen. Oder wohl besser prügeln?

UBS-Werbung – Ultimativ Blöder Schwachsinn in Arlesheim

UBS-Werbung – Ultimativ Blöder Schwachsinn in Arlesheim

Hier in Arlesheim kam ich nicht umhin, die äußerst ‚kreative‘ Werbung der UBS in ihrem Schaufenster zu bestaunen. Diese Sprüche einer ebenso skrupellosen Werbeagentur waren bestimmt nicht billig – abgesehen davon, das sie eine absolute Beleidigung sind für das, wofür Arlesheim und seine Eremitage steht: Anthroposophie.

Man kann jetzt darüber spekulieren, was die Finanz-Grosskapitalisten hier wollen: das Geld der gut situierten Anthroposophen oder das setzen eines Zeichens, dass sie ihnen das Dritte Jahrtausend nicht einfach so kampflos überlassen werden.

Ich finde die Sprüche jedenfalls äußerst skuril und bin mir sicher, dass weder Texter noch Banker keine Ahnung haben, worum es bei Rudolf Steiner geht. Sonst würden sie sich nicht derartig mit der arlesheimer Kultur messen wollen. Ich empfinde es als eine Beleidigung und würde eine Rufmordklage gegen die UBS jederzeit unterstützen.

Die verspiegelten Fotos sind etwas blod – hatte aber nicht den Nerv, lange zu bibäschelen und die Sprüche auch noch zur Fotokunst zu erheben.

UBS-Werbung in Arlesheim

Aha. Die UBS hat sich auch erneuert. Und unterstützt jetzt die Entwicklung der Menschheit, geistig über sich hinaus zu wachsen? Oder doch eher zu Methoden wie TTIP, ISDS und CETA, um auch noch die verbliebene Rest-Demokratie in ein globales Milliardengeschäft zu verwandeln? Was man nicht kaufen kann, macht man hinter verschlossenen Türen zum Reingewinn. Ja, das ist neu!

UBS-Werbung in Arlesheim

Selbstverständlich ist die UBS auch ein Kraftort. Ein verdammt kräftiger sogar. So kräftig, dass er ganze Staaten kaufen kann. Aber wer will schon am Ort einer Räuberbande verweilen? Der eine Kraftort kann von der Sucht nach dem anderen Kraftort heilen — aber nicht der andere vom einen. Aber vermutlich kennen sie den einen gar nicht…

Es hat noch drei weitere Bilder…

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Be Aware: Firestorm ahead!

Be Aware: Firestorm ahead!
Firestorm ahead!

Firestorm ahead! (pixelio.de)

Who is responsible for the ignition? What would the threshold be? 50.1% of all people so the New Human Evolution takes place? I hope for a critical mass of around 30%. We need a heartily quantum jump in the next few years or we will have destroyed our spaceship before our intelligence could spread into the universe. Yes, the intelligence is still in its very development, but hey! I wanna be reborn in 2.5 billion years and see the Andromeda galaxy in the night sky… :dance:

So again: Who is responsible for the ignition? I’m burning already but I may need a little help from my friends too…

Sinn des Lebens: Denken – Tun – Sein

Sinn des Lebens: Denken – Tun – Sein

Joe Dispenza, dessen Site ausschaut wie ein amerikanisches Spinnennetz für Eso-Tanten und -Onkel, hat doch ein paar interessante Dinge zu sagen, die über die übliche wünsch-dir-was-vom-Universum-Doktrin hinaus gehen. Unter anderem untersuchte er das Phänomen der Spontanheilungen. Seine neurologische Herleitung des Seins über das Denken und Tun ist im Ansatz wissenschaftlich im Sinne der Gehirnforschung und in der Interpretation einleuchtend, wenn auch von gewissen Kreisen als pseudowissenschaftlich verschrien.

Das Verlassen von Gedankenautobahnen, das Hinterfragen der eigenen Konditionierung im Kopf und dem anschliessenden Manifestieren im eigenen Tun führt zu Phänomenen im Sein, mit denen heutige Wissenschaft noch etwas Mühe hat. Das kennt man ja. Ebenso, dass es unwissenschaftlich ist, neue Wege abzulehnen, weil sie nicht in bestehende Muster passen. Nicht nur die moderne Physik, auch die aktuelle Gehirnforschung scheint immer mehr auf den Pfaden der alten Mystiker zu wandeln.

Wenn Joe auch nicht Begriffe benutzt wie «Quantenheilung» oder «Matrix System» – bei denen mir inzwischen fast die Galle hoch kommt – vermarktet er sich ala «make change real – start living your full potential» und zielt damit auf die von Reichtum und Erfolg träumenden Egos. Wenn der Weg zum Neuen Menschen darüber führt, dass man sie mit ihren Illusionen angelt, kann man ja mal ein Auge zu drücken. 🙂

Aber hört doch einfach selbst den Vortrag (ca. 90 Min.).

Evolve your brain: Ein 2-stündiges Seminar mit Dr. Joe Dispenza (bekannt geworden durch den Film «What the bleep do we (k)now!?») Wie kommt es dazu, dass wir trotz der unendlichen Möglichkeiten, die sich uns bieten, immer wieder die selben Realitäten erschaffen? In dem inspirierenden, zweistündigen Seminar „Evolve Your Brain – Von der Wissenschaft, seinen Geist zu verändern“ erläutert Dr. Joe Dispenza (www.bleepkongress.de) wie sich das Gehirn entwickelt, wie es neue Fähigkeiten erlernt, wie wir darauf Einfluss nehmen können und wie unsere Gedanken chemische Reaktionen in Gang setzen können, die uns von Verhaltensmustern und Gefühlen abhängig machen – auch solchen, die uns schaden! Wenn wir verstehen, wie diese Muster entstehen, können wir sie nicht nur durchbrechen sondern wir können unser Gehirn auch umprogrammieren, so dass wir neue, positive Verhaltensmuster entwickeln, die uns im täglichen Leben von Nutzen sind. Dr. Joe Dispenza wurde bekannt durch seine Forschungen in der Neurologie und Neurophysik. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem menschlichen Gehirn – wie es funktioniert, wie es Informationen speichert und warum es dazu neigt, die selben Verhaltensmuster immer wieder zu wiederholen.

Ein weitere Hör- und Sehtipps:

Wirklich sehenswert, wäre einen eigenen Blog wert:
Sternstunde Philosophie – Entzaubert die Hirnforschung den Menschen?

Auch von Joe Dispenza: What the Bleep do we (k)now? Auf YouTube und Wikipedia

Why women will save the world

Why women will save the world
Showcar girls

Showcar girls

Well, I’m not sure about the role these two would like to play in the process, but according to a survey in the US 73% of male teenagers aged between 11 and 18 have wishes mainly for their personal advantage, while only 46% of female teenagers are egocentric in the same degree. About 25% of girls and 9% of boy had altruistic wishes for their families. 110 teens were asked for 3 wishes – this are not many teens, but I think the numbers exceed any possible statistical failure.

85% had personal wishes, 32% considered others with one or more. Personal wishes were riches (41%), followed by an object to own (30%) and skills (17% for school, 16% in sports). 14% wished for superpowers or more wishes, which reminds me of «If I’m as intelligent as I think I am clever, I’m still plenty stupid enough.»

Girls wanted to be happy, boys to have success. 20% of the teens wished for world peace. Wow! Sadly there are no percentages how that split between boys and girls, but probably that’s not hard to guess. The survey was presented on the conference of Pediatric Academic Societies in Denver, Colorado.

If I remember my self, my wishes hadn’t changed in my youth and since then just a bit: Back then environment protection, world peace and to be a rock star – today that the collective human mind finally evolves in the third millennium, everyone becomes a mystic and to have some more gigs, with a small fee, charges and a dinner. How about you?

If we let the boys rule the world onward, the future status symbol may look like this:

Carriage Hummer

Carriage Hummer (www.gillout.com)

What a sexy thing that is: Depending on equipment with one to eight horse powers, oats engine with pinch ignition, my father would have said!  Like he used to ask: What is the most stupid ethnos? The men people. Now please argue, you have no chance – shakti rules!

:oldman:

Fathers of the new Millennium

Fathers of the new Millennium

I found this today in a magazine:

Fathers, Childern, and their intelligence

www.publik-forum.de (german)

He: «Now it’s scientifically proven: If Fathers educate children, they become more intelligent!» She: «Who — Fathers or children?»

So it seems we’re on the same level again. Fathers of the new Millennium are working in the household, but the principle stays the same: Higher, faster, further. Fathers evolution ain’t complete yet — they’re still the same old men.

By the way: It’s not your fault, that the world is like it is. But it’d be your fault, if it stays like that…

:oldman: