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UBS-Werbung – Ultimativ Blöder Schwachsinn in Arlesheim

UBS-Werbung – Ultimativ Blöder Schwachsinn in Arlesheim

Hier in Arlesheim kam ich nicht umhin, die äußerst ‚kreative‘ Werbung der UBS in ihrem Schaufenster zu bestaunen. Diese Sprüche einer ebenso skrupellosen Werbeagentur waren bestimmt nicht billig – abgesehen davon, das sie eine absolute Beleidigung sind für das, wofür Arlesheim und seine Eremitage steht: Anthroposophie.

Man kann jetzt darüber spekulieren, was die Finanz-Grosskapitalisten hier wollen: das Geld der gut situierten Anthroposophen oder das setzen eines Zeichens, dass sie ihnen das Dritte Jahrtausend nicht einfach so kampflos überlassen werden.

Ich finde die Sprüche jedenfalls äußerst skuril und bin mir sicher, dass weder Texter noch Banker keine Ahnung haben, worum es bei Rudolf Steiner geht. Sonst würden sie sich nicht derartig mit der arlesheimer Kultur messen wollen. Ich empfinde es als eine Beleidigung und würde eine Rufmordklage gegen die UBS jederzeit unterstützen.

Die verspiegelten Fotos sind etwas blod – hatte aber nicht den Nerv, lange zu bibäschelen und die Sprüche auch noch zur Fotokunst zu erheben.

UBS-Werbung in Arlesheim

Aha. Die UBS hat sich auch erneuert. Und unterstützt jetzt die Entwicklung der Menschheit, geistig über sich hinaus zu wachsen? Oder doch eher zu Methoden wie TTIP, ISDS und CETA, um auch noch die verbliebene Rest-Demokratie in ein globales Milliardengeschäft zu verwandeln? Was man nicht kaufen kann, macht man hinter verschlossenen Türen zum Reingewinn. Ja, das ist neu!

UBS-Werbung in Arlesheim

Selbstverständlich ist die UBS auch ein Kraftort. Ein verdammt kräftiger sogar. So kräftig, dass er ganze Staaten kaufen kann. Aber wer will schon am Ort einer Räuberbande verweilen? Der eine Kraftort kann von der Sucht nach dem anderen Kraftort heilen — aber nicht der andere vom einen. Aber vermutlich kennen sie den einen gar nicht…

Es hat noch drei weitere Bilder…

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Alles, was man über ISDS, TTIP und CETA wissen sollte

Alles, was man über ISDS, TTIP und CETA wissen sollte

Ein schön gemachtes Video von Campact.de, das ich so gut finde, dass ich es auf meinem Webspace hoste. Wie eine Monarchie des Geldes einer Demokratie übergestülpt werden kann, ohne dass es jemand merkt, zeigt dieses Video.

Dieses politische Vorgehen der von der Hochfinanz lobbyierten Politikelite erinnert mich in etwa an das des Pharao (vermutlich Ramses II), der aus Angst vor einem Befreier alle männlichen Säuglinge töten liess. Die Kinder sind heute moderner Mediokratie entsprechend zwar keine Lebewesen mehr — wohl aber die politischen Rechte, die sich die Menschen an der Basis im Verlaufe des letzen Jahrhunderts erstritten haben. Der westlch geprägten, demokratischen Freiheit wird durch den Neoliberalismus eine Monarchie des Geldes übergestülpt, ohne dass es jemand merkt.

Das perfiede an der heutigen, modernen Vorgehensweise ist, dass die Rechte grundsätzlich am Leben bleiben — die demokratischen Strukturen bleiben vordergründig erhalten — während genau diese im Hintergrund in ein Businessmodell verwandelt werden. Auf einer Metaebene betrachtet muss man den Hut ziehen ab der Strategie: Statt unliebsame Gesetze direkt zu bekämpfen und mit Aufwand aus dem Weg zu räumen, werden sie kurzerhand zum Geschäftsfeld erklärt, auf dem noch mehr gigantische Summen virtuellen Geldes verschoben werden können. TTIP macht’s möglich.

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Winter Olympics oder Oliver Stone für jeden?

Winter Olympics oder Oliver Stone für jeden?
Oliver Stone: Untold Hostory of the United States

Oliver Stone: Untold Hostory of the United States

Heute habe ich die letzte Folge von Oliver Stones Serie «The Untold History of the United States» (Die Geschichte Amerikas) gesehen. Nicht über alle Zweifel erhaben (aber über viele), zugegebenermassen, fand ich das gesamte Werk doch sehr erhellend. Und verstörend. Auch erheblich verärgernd, wenn man das globale Desaster so konzentriert vor Augen geführt bekommt.

Als dann danach in den News eine Beiläufige Erwähnung, dass Russland für die Olympischen Winterspiele 2013 läppische 37.5 Milliarden (uh, warens $ oder €? Sei’s drum…) ausgibt.

Deshalb überlege ich mir, eine Initiative zu starten: Investieren wir einen Haufen Plastik und die Kosten der nächsten Olympischen Spiele und schenken jedem Erdling die komplette Ausgabe. In der Auflagenhöhe sollte das für 5 Kröten doch machbar sein.

Wahrscheinlich würde eine Ausgabe für nur jeden zweiten Erdling reichen, um die Achse des Bösen in den Köpfen nachhaltig umzupolen. >:)

Wie auch immer, im Lichte einer provokativen Perspektive der öffentlichen, amerikanischen Meinung betrachtet eine wirklich empfehlenswerte und gut gemachte Arbeit von Oliver Stone; interessant ist auch eine unglaubliche Konstanz, mit der die Scheisse im Weissen Haus quillt. Die Doku weisst auch darauf hin. Ein unverbesserlicher Verschwörungstheoretiker, wer meint, irgendwelche Interessengruppen könnten spinnenhaft ihre Fäden ziehen – ein Schlauer (gross geschrieben), wer erkennt, dass man sie gar nicht kennen kann. Die, wo man’s vermutet, sind’s bestimmt nicht – was wär’s für ein lausiger Trug. Auch wenn, nebenher geflüstert, sich die Bauern im Spiel wirklich keine Mühe mehr zu machen scheinen mit dem Verschleiern. Ganz gemäss dem Informationszeitalter: Sag die Wahrheit – es hört eh keiner mehr hin, wenn’s nicht um tausend vergaste Tote, Geschlechtszeile oder Welpen geht. Wenn’s tatsächlich um tausend Tote oder dein Geschlechtsteil gehen sollte, has’te schlecht wohl gepokert. Oder du bist die arme Sau, die den Kopf hinhalten muss.

Die Doku auf Wikipedia, Huffington Post, the Guardian und in der Zeit. Auch sehr empfehlenswert in diesem Zusammenhang, wer es lieber mit Popcorn-Feeling mag: Syriana.

@NSA: Falls Erdlinge nach dem Gucken dieser Doku auf meine nachgewiesene Empfehlung hin bei Al Kaida anwerben, heisst das lange nicht, dass ich letztere Unterstütze. I’m a «Peacemaker». Bitte schreibt das in meine Akte, auch wenn ihr das Wort nicht kennt. Danke.

@all: Wenn ein Buch eine Lektüre ist, dann ist eine DVD eine Turbitüre? Also keine zum leken, sondern, zeitgemäss, eine, die berührungslos turbischnell schliesst, Ob sie ebenso schnell aufgeht, liegt wahrscheinlich eher am Auge des Betrachters beziehungsweise dem hoffentlich nachgelagerten Denkorgan. Oder nicht?

Ein paar ältere meiner Ideen zum Sport, konkret, um Fussball wieder interessant zu machen.

Und, irgendwie, mochte ich das Wort «Erdlinge» hier zu benutzen, weil «Erdenbürger» mir etwas zu hoch gegriffen scheint, um es dermassen zu generalisieren – «Erdenwürger» etwas zu despektierlich wiederum, dermassen zu verallgemeinern. Erdlinge fand ich einen politisch korrekten Kompromiss für sich selbst erkennen werdenden Sternenstaub.

The Bitch Rating Agency

The Bitch Rating Agency

Das ist nun mal wirklich interessant: Wo stecken hier denn die Fehler?

The Bitch Raging Agency

The Bitch Raging Agency

Ist das eine Ragingagentur? Oder sollte es heissen Rating? Oder ist etwa Fitch falsch geschrieben? Irgendwie bin ich jetzt ziemlich verunsichert. Sicher scheint mir einzig, dass sich die Hochfinanz langsam aber sicher alles und jeden unter den Nagel reisst.

Wer den Waffenhandel kontrolliert, kontrolliert den Krieg. Wer die Börse kontrolliert, kontrolliert die Wirtschaft. Wer die Politik kontrolliert, kontrolliert den Staat. Wer die Schulden kontrolliert, kontrolliert ALLES. So einfach ist das.

Nehmt ihnen das Geld weg!

Nehmt ihnen das Geld weg!

WoZ: Die einzig lesenswerte schweizer Zeitung!

WoZ: Es superreich(t) jetzt!

WoZ: Es superreich(t) jetzt!

Ich habe ein ziemlich schlechtes Gewissen, den geklauten Inhalt der WoZ zum 1. Mai hier zu posten – aber alleine schon das Titelbild nicht schweizweit per Zwangsverordnung und Strafandrohung zu verbreiten, hielte ich für ein Verbrechen, geschweige denn von der Einleitung zum Hauptartikel:

Bei der Lohnverteilung, bei der Abgabenpolitik, bei der Vermögensentwicklung: In der Schweiz findet eine gigantische und systematische Umverteilung von unten nach oben statt. Das belegt der «Verteilungsbericht» des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, der diese Woche erschienen ist.

Wie gigantisch die Umverteilung ist, zeigt sich beim Betrachten der Zahlen: Das Lohnwachstum der Mehrheit der Beschäftigten blieb unter ihrem Beitrag an die Produktivität, die Zahl der Gehaltsmillionäre hat sich hingegen in den letzten zwanzig Jahren verfünffacht. Systematisch wird die Umverteilung von der Politik ermöglicht: Direkte Steuern, die progressiv wirken, werden durch indirekte Abgaben ersetzt. Mit der Folge, dass einer Familie mit tiefem Einkommen von ihrem Lohnzuwachs noch ein Zehntel, einer Familie mit hohem Einkommen alles bleibt (vgl. Seite 3).

Dass die Umverteilung mit voller Absicht erfolgt, wurde diesen Frühling exemplarisch an der Unternehmenssteuerreform II ersichtlich: Nachdem bekannt wurde, dass sie für Aktionärinnen Steuergeschenke in Milliardenhöhe bringt, von denen der verantwortliche Finanzminister Hans-Rudolf Merz im Abstimmungskampf nichts gesagt hatte, trat das Parlament nochmals zusammen. Nicht wider besseres Wissen, sondern im besseren Wissen beschloss es, die Steuergeschenke zu akzeptieren.

Auf der WoZ-Site ist weiterhin ein 10-Punkteplan zu finden, wie wir den Reichen das Geld wegnehmen können. Damit ich nicht in falschem Licht da stehe: Ich will es ja nicht haben, zumindest nicht direkt. Aber wenn unser aller Lebenshaltungkosten etwas sinken, wäre ich um meinen kleinen Anteil natürlich nicht traurig – so wenig wie Du! Dafür würde ich es begrüssen, wenn wir für energie- und materialintensive Produkte und Dienstleistungen der Kostenwahrheit entsprechend bezahlen müssten; die Lebenszyklen heutiger Produkte sind um ein mehrfaches zu kurz. Allerdings könnten diese helfen, für eine Neue Welt Produkte schnell und flächendeckend durch effizientere und langlebigere zu ersetzen – wenn man sich dazu entschliessen würde.

Wer den Film nicht gesehen hat, muss das unbedingt nach holen: Let’s make money, ein Stück Kunst!

ZDF-Doku: Finanzkriese 2.0 – nichts gelernt?

Blog Action Day: Poverty — Poor at Heart

Aber ich vermute, wer hier auf meinem Blog landet, ist sich all dessen schon bewusst. Ich kann nicht viel mehr sagen als «Du bist nicht alleine – go for it!», lass Dich nicht unterkriegen! :peace:

Today’s gold is black – Torrow’s gold is limpid

Today’s gold is black – Torrow’s gold is limpid

Blog Action day 2010: Water«Water, thou hast no taste, no color, no odor; canst not be defined, art relished while ever mysterious. Not necessary to life, but rather life itself, thou fillest us with a gratification that exceeds the delight of the senses.» (Quote by Antoine de Saint-Exupery, From Wind, Sand and Stars, 1939)

Do you know Armajaro, an investment firm based in London, specialised within the cocoa and coffee markets? A week ago I read about them the first time: The WochenZeitung (German) wrote that Armajaro bought cocoa beans on the European market. Above 240’000 metric tons, worth over $ 1’000’000’000, to be exact, sometime between July and September it seems – the equivalent of almost the entire supply of the commodity in Liffe-registered warehouses across Europe. Or about 7% of the annually, global production. But guess, this was not the first time.

Cocoa Flower

Cocoa Flower (Dieter Schütz/pixelio.de)

In August 2002 Armajaro acquired 204’000 tons of cocoa beans and, as it seems, gained $ 64’000’000 out of the deal (Talk about finding a golden ticket in a bar of chocolate). Mr. Ward, the head and founder of Armajaro, told The Daily Telegraph in 2002: «We are not trying to inflate the market.» He founded Armajaro in 1998, which is today one of the top three players in the cocoa market, in which prices have risen 150 percent over the past two-and-a-half years.

Armajaros highest-paid director received a salary of $ 8’500’000  last year, $ 1’000’000 more than in 2008. Mr Ward manages Armajaro’s flagship CC+ Fund, which specialises in cocoa and coffee. He achieved a double-digit growth in the value of the fund in the year to September. His fund forms part of Armajaro Asset Management, which has over $ 1’500’000’000 under management. I love zeros visualized. And Mr. Ward too, it seems. (source: www.africanagricultureblog.com)

This is a blog post for the Blog Action Day 2010 about water, so what I’m writing about cocoa and abuser of nearly one million childs (Ghana only)? About that $ 7 million committed by the International Chocolate and Cocoa Industry (Harkin-Engel Protocol) towards addressing the situation of worst form of child labour in Cocoa farms over 5 year was inadequate, compared to the countless zeros above?

Water makes money: the film

Water makes money: the film

Ever heard of Nestle? 12 % of the $ 112’600’000’000 annual sales are made from chocolate, 27 % from drinks. Nestle is working hard on privatization of water. There’s a very good new documentary about water on this topic. Veolia and Suez, the world’s biggest water multinational companies, are already active in at least 69 countries on all five continents. More than 80 % of the water supply is still in the hands of the public sector. Every time, however, a town council in financial fetters asks around to be relieved of this burden, Veolia and Suez come knocking at the door. I’m not an highly educated economist – but I don’t need to understand a gearbox to see what goes in and what comes out. The rich get richer, the poor get poorer, redistribution of income from the bottom up, what equates the neo-liberal concept. Privatization of public infrastructure is a giant vacuum cleaner for the small men’s pockets. They pray «it’s getting cheaper», we pray «oh really, yeah, sure, cool!», then it doesn’t, but it’s to late. And if it’s cheap, it costs lives. And for the counter value of only 12 litres of milk from the nearby farmer you get a 32 GB piece of USB-hightech made of diverse highly energy intensive special materials from all over the world  produced on microscopic scale in a dustfree production hall on the other side of the globe. While many places and air and water got polluted in the process. For 3 gallons of milk! And if the newspaper tells it’s the only good and true system, then it must be true, ain’t it?

Once water will be dealt via companies quoted on the stock exchange while there is a global shortage – man-made, what else? – the cocoa game will have started on water too. I don’t need to guess who the winners will be: Those who’s earnings rise one million dollars per year – and that’s not you and me. We and 99.9 % of mankind will be on the losers side. Today, unsafe water kills more peaple than war. The most bitter conflicts of the next 50 years won’t be over oil. Become aware of virtual water – that, by way of example, one kilogram of beef costs 15’500 litres. One kilogram wheat costs 1’300 litres.

Global Awareness

Global Awareness

What can we do to save water, environment, ourselves for a New World? It is all about the same with modern problems in the 21st century: Education. Don’t believe anyone (not even me), think for your self, think holistic. And then vote! If you can, politically, and not for the neo-liberal and neocon moneymakers. Buy fair. Get informed. Vote by buying stuff that don’t hurt anyone. Don’t buy from Nestle and the like! Avoid shopping at Lidl, Aldi, Walmart and suchlike. Try to buy local stuff. Teach your and others children. Inform others. Don’t invest if you get more than, let’s say 7 or 8 % return – or someone far or not so far away will die for that, well, the fund manager, by stroke of luck. :whistle:

Or the war on bottled water might get globally, as the world tends to import American habits. Or we might get millions of environmental refugees, in addition to the millions of political, war and economic fugitives. We teach our children to share – I just wonder why we adults don’t do this. Maybe you know?

Neuzeit – Mittelalter

Place name sign, above: modern era / below: middle ages (Gerd Altmann/pixelio.de)

P.S: Speak german? While trying to translate american and german billions and milliards once more, I stumbled over this discussion, which is 24 posts about 3 zeros less or more. And I thought I’m confused about this topic…

ZDF-Doku: Finanzkriese 2.0 – nichts gelernt?

ZDF-Doku: Finanzkriese 2.0 – nichts gelernt?

Endlich ist es soweit: Die Erkenntnis der Perversion unserer Finanzökonomie hat es in die Mainstream-Medien geschafft! Nachdem die Politik werbewirksam griffige Massnahmen zur Eindämmung der Spekulationsgeschäfte versprach – es dann aber dabei beliess, den Markt mit billigem Geld voll zu pumpen – merken nun langsam auch die Letzten, dass genau dieses billige Geld die neuen Spekulationsblasen schafft.

The gap between rich and poor

The gap between rich and poor

Die Politik gewährt der globalen Hochfinanz eine steuerfreie Wertschöpfung aus einem virtuellen Kapital, das sieben Mal grösser ist wie das des weltweiten, jährlichen Bruttoinlandproduktes, bis das System zwangsweise kollabiert. Im Auftrag der Politik verleihen die Nationalbanken neues Geld quasi gratis und ohne Auflagen den Banken, die es gewinnträchtig in Staaten investieren, die durch den Kollaps bakrott gegangen sind. Somit werden nach den öffentlichen Infrastrukturen ganze Staaten privatisiert.

Zugegeben, der letzte Absatz ist etwas reisserisch – wie anders könnte man etwas auf den Punkt bringen, das nicht mal Fachleute in seiner ganzen Komplexität erfassen. Der Rekord von 140 Milliarden Boni im Jahr 2009 ist ja auch nicht ganz unreisserisch. 🙂

Etwas ausführlicher geht es in dieser ZDF-Dokumentation zur Sache:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst/#/beitrag/video/1042642/Finanzkrise-20—Die-Dokumentation

Für tiefergehende Lektüre kann ich Artikel zum Thema von blog.4st.ch empfehlen. Auch der Film Let’s make money ist ein guter Konsumtipp. Nach überwundener Wut, Übelkeit und Hoffnungslosigkeit checkt doch mal die Bücher in aller Gründlichkeit, um eure Rendite sauber zu halten.

Profit aus unendlichem Wachstum auf einem endlichen Planeten ist schlicht nicht möglich. Das ist etwa so, wie wir die Schuldenkriese mit neuen Schulden bekämpfen. Und in der Medizin wird tatsächlich noch diskutiert, ab wann man hirntot ist – um Volker Pispers zu zitiern.

Der vermutlich einzige Weg, da wieder raus zu kommen, wird eine Geldentwertung sein. Die, die heute unverschämt viel haben, haben dann immer noch viel, während unsereins gar nichts mehr hat. Bliebe zu hoffen, die Vertreter des staatlichen Gewaltmonopols wählen einmal die gerechte und nicht die profitable Seite…

Frozen people in Europe: Just a small question

Frozen people in Europe: Just a small question
kissing sleeping bags

What may a man dream freezing to death? This... (picture source)

Governments donated billions to the financial industry, and so managers and their bodyguards, villas, security cams, pools and bank accounts got subsidized in a way farmers would never dream of.

For a really real small-small part of that money it would have been possible to buy some sleeping bags for all these men and women who had to freeze to death in this winter: 212 since November 2009, up to now, in Europe.

It’s a shame! Why don’t we do that?

Sleeping bag

... or that?

I think, the answer is only logical: All who are in responsibility think in resources: money, oil, accounts, pools, human resources etc. So you have frozen resources? Don’t panic – just defrost it! No resource need a sleeping bag. Beside the upper ten thousand when they go camping.

But they are not a resource, they are God. And God made it that way…