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Wo ist die Schlauheit geblieben?

Wo ist die Schlauheit geblieben?
Wo ist die systemische Schlauheit

Wo ist die systemische Schlauheit

Jene Persönlichkeiten, die in der Lage waren, das ‹Ewige Spiel›™ zu durchschauen und intelligente Pläne dagegen zu schmieden, wurden und werden seit rund 2–3 Jahrtausenden überaus konsequent und systematisch, vorsätzlich und in der Regel zur Abschreckung brutalst aus dem Spiel genommen. Woher aus dem Pool der menschlichen Intelligenz soll denn die systemische Schlauheit kommen, um von der Komplexität der Moderne nicht überrollt zu werden?

Die Mont Pèlerin Society in der Anstalt

Die Mont Pèlerin Society in der Anstalt

 

Liebe Presse-Analysestelle der Mont Pèlerin Society

Dies ist ein zwar ekliger, aber bloss kleiner Blog über Sie. Meine Reichweite hier ist ziemlich klein und die Zukunft wird weisen, wie dieser Blog bei Suchmaschinen ranken wird. Allerdings gehe ich heutzutage davon aus, dass Sie davon ausgehen, das Spiel gewonnen zu haben. Und ich bin beinahe geneigt, diese ihre Ansicht zu teilen. Wenn wir den «Point of no Return»** der Vermögens-Umverteilung noch nicht hinter uns haben, ist er bestimmt nahe (selbst bei Berücksichtigung der Tatsache, dass vielleicht 6/7 des globalen Vermögens real nicht gedeckt sind, möchte ich vermuten).

«Gut» und «Böse»

In Konsequenz könnte dies bedeuten, dass sich die Woge, die Sie aufzutürmen geholfen haben, nicht mehr glätten lässt. Es also auf ein duales Kräftemessen der Pole hinausläuft, ob alt-testamentarisch «das Individuum dem Wohle des Systems (z.B. Clan) dient» oder «das System dem Wohle des Individuums dient». Zweiteres betrachte ich als ein Realkonzept der Liebe, das sich mit dem Neuen Testament erstmals historisch markant durch setzte.

Manchmal denke ich, dass dieser ewige, epische Kampf zwischen «Gut» und «Böse» Ihrer Philosophie entspricht: Länder, Kulturen wie auch Städte, Clans und Familien sollen sich evolvieren wie die Gene – in einem hochdynamischen Überlebenskampf müssen sich die Stärksten durchsetzen. Auf Kosten der unterlegenen, die die eigentliche Arbeit leisten und den Blutzoll bezahlen.

Diese legitime Herangehensweise an das Leben betrachte ich persönlich nicht als Böse an sich, sie hat auf Ebene der Gene – der Arten – immerhin uns Menschen hervor gebracht. Aber wenn man versteht, was Intelligenz und Erkenntnis in sich bedeuten, muss man zum Schluss kommen, dass auf geistiger Ebene die Prämissen grundsätzlich neu gestaltet werden müssen, damit Meme sinnvoll evolvieren können. Die «Dunkle Seite der Macht»™ brilliert weniger mit erquickender Innovation als mit kompromisslosem Streben zum Monopol, Die Natur funktioniert demnach in einem hoch komplexen Gleichgewicht von unzähligen Teilen, die zum absoluten Monopol streben. Kommt es zu einem solchen, wird kahl gefressen bis zum eigenen Untergang, worauf ein Neustart die Verhältnisse neu Regelt.

Dilemma

Das Grunddilemma besteht darin, dass das Schwert (das Gen) immer über das Wort (das Mem) obhand nimmt – Neid, Habgier und Missgunst korrumpieren langfristig jedes noch so geniale System, wie die Geschichte beweist. Grossmut, Grosszügigkeit und Nächstenliebe sind keine kulturellen Errungenschaften, es sind individuelle Entscheidungen, die ständig neu getroffen werden müssen: Das haben Sie gut verstanden und sorgen erfolgreich dafür, dass wir uns durch die von Ihnen geschührte Angst «freiwillig» nicht für eine ehrliche Selbstreflektion entscheiden.

Gegen dieses Verständnis des Menschseins kann man nicht viel sagen – eigentlich ist es ja «voll bio». Aber eben, wir sind Menschen und es kommen Intelligenz und Erkenntnis zum «bio» – zum Gen – hinzu. Zweifelsfrei muss die Intelligenz erkennen, dass das Ringen zum Monopol auf Mem-Ebene eine zerstörerische Energieverschwendung ist. Wenn beispielsweise Ideen wie Hygiene und Kanalisation verloren gehen, nur weil der andere Kerl seine Energie in ein längeres Schwert investiert hat, ist das objektiv dumm – die Erkenntnis vorausgesetzt, dass er eigentlich nicht in seinem eigenen Kot vegetieren müsste. Intelligenz muss hier zwangsläufig ein Potential zur Verbesserung erkennen, vor Allem wenn sie ein Kerl ist. Aber eben, er tut’s meistens nicht: Fremdes ist Scheisse, sagen die Gene.

Vevey–Mont Pèlerin Standseilbahn

Vevey–Mont Pèlerin Standseilbahn: Der Aufstieg in die Zukunft ist nach wie vor ungewiss.

Erkenntnis

Eine faire Welt ist keine kulturelle Errungenschaft, sie ist eine individuelle Entscheidung. Exakt daraus ist die These entstanden, dass es keine extraterrestrischen Intelligenzen gäbe, da sie sich zwangsläufig selbst in die Luft blasen, bevor sich ihre Genialität von der materiellen auf die geistige Ebene erhoben hat.

Bitte lesen Sie nochmals den vorhergehenden Absatz.

Bitte lesen Sie den vor-vorhergehenden Absatz nochmals!

Da ich nicht im Traum auf die Idee käme, Sie nicht für hoch intelligent zu halten, bleibt mir nur ein Schluss: Sie sind neidisch, habgierig und missgünstig. Wie dargelegt ist das zumindest ausserhalb des eigenen Clans in Krisenzeiten evolutionär legitim, aber ich halte dagegen mit Informationen zur Erkenntnis. Bitte fügen Sie dies Ihrem Datensatz über mich hinzu – wenn es einen oder zwei von Ihnen zum Nachdenken über Ihren neoliberalen Auftraggeber verleitet, hat sich meine Mühe gelohnt.

Letztlich muss man erkennen, dass Ihre feudale Schmarotzerrolle das Gesamtsystem regelmässig bedrohlich ins Wanken bringt. Und Intelligenz Wege finden kann, sich von Parasiten zu befreien, wie es Gene in der Regel nur schwer verwirklichen. Nun ja, Sie wollen einfach spielen, nicht wahr? Und den absoluten Sieg – solange sich Ihre Intelligenz nicht transzendiert hat. Wie nur kann man nicht sehen, dass diese Ihre Lebensphilosophie mit der Moderne, dem Anthropozän, nicht kompatible ist? Unsere Technik ist schlicht zu mächtig für Habgier. Dies kann selbst die Mont Pèlerin Society nicht ändern.

Freundliche Grüsse

 

** Point of no Return – nach dem ist eine «Zurück-Umverteilung» nur noch durch ein neues Gewaltmonopol möglich, da das alte druch die Vermögenskonzentration konrolliert wird: Schon heute kann man durch Arbeit alleine kaum noch reich werden oder einen Prozess gegen einen Grosskonzern gewinnen. Dieses Problem behebt die Kulturevolution im allgemeinen Analog der schweizerischen, französischen, amerikanischen oder russischen Revolution – mit erheblichem Blutzoll also. Wir sollten das vermeiden, wenn wir schlau sind. 


 

Für den geneigten Leser hat sich dieser Artikel von Telepolis in den Social Media hervor getan. Ein Porträt ist auf LobbyControl wie auf Wikipedia zu finden.

Von Bernard Wabke gibt es von 2004 die Schrift «Die offenen Feinde und ihre Gesellschaft – Eine hegemonietheoretische Studie zur Mont Pèlerin Society». Der Mann hat sich offensichtlich mit dem Thema Neoliberalismus und dessen Systemübernahme auseinander gesetzt. Erschienen im VSA-Verlag. Vergriffen, pdf unter obigem Link. .

Die volle Anstalt vom 7.11.2017 auf YouTube:

 

Die Liebe der Eltern ist der Albtraum der Kinder

Die Liebe der Eltern ist der Albtraum der Kinder

Wie sollen Kinder lernen, was sie lernen müssten — wenn sie erst dürfen, wie sie wollen und danach plötzlich müssen, was sie nicht können?

Will heissen: Erst sind sie aller Lieblinge und kriegen jede Aufmerksamkeit, bloss keine Grenzen. Danach haben alle anderen Schuld, wenn sie sich an nichts halten.

Will meinen: Kinder lernen wie Hunde und Katzen, ihre Meister zu kontrollieren, wenn diese es zulassen. Danach sind dann die Lehrer, der Lehrplan, die Ausländer, die Rektoren, oder die Nase des Schulhausabwartes schuld, wenn alle Grenzen gesprengt werden.

Diagnose der Schulpsychologen

Diagnose der Schulpsychologen (© SonntagsZeitung)

Diese Grafik bringt die unbequeme Wahrheit auf den Punkt. Und statt die beidseitigen Defizite von Kind und Eltern auszugleichen, fordern diese schulische Leistungen ein und gestatten den kleinen erst recht nicht, was sie selbst auch am liebsten tun würden: Rebellieren!

Schätzungsweise kommt der grösste emotionale Unmut der Eltern daher, dass sich die Kinder dies einfach so erlauben: Sich selbst treu zu sein und den Unmut einfach so auszuleben. Die Psyche sucht einen Weg aus der verstockten Situation, die die nicht vorhandene Erziehung verbockt hat. Allem Anschein nach äussert sich dies vor allem in Lern- und Leistungsschwierigkeiten.

Am Ende ist dann der Pädagoge, respektive die Pädagogik schuld, wenn sich das Kind nicht freiwillig in das Gefängnis einsperren lässt, in das sich die Eltern schon lange selbst eingemauert haben. Und dabei depressiv geworden sind. Oder egozentrische [das sollte ich hier nicht schreiben].

Vermutlich ist es unmöglich — wie es heute nötig wäre — eine Lernkultur des Frontalunterrichts und der harten Fakten sanft in eine solche des vernetzen Denkens zu überführen, wie es der Lernplan 21 einfordert. Es bedingt einen Paradigmawechsel vom Initiations- zum Erkenntnisweg. So wie heute mehr oder weniger alle Bereiche einen Paradigmawechsel erfordern, um der Spirale des Niedergangs zu entkommen — allem voran der des mehrwert-, profit- und damit konkurrenzorientierten Wirtschaftens.

Das Problem: Paradigmenwechsel sind nicht kompatibel mit einer Demokratie von konservativ geprägten Menschen. Sie halten zu lange an bekanntem Terrain fest und begreifen die Notwendigkeit zum radikalen Wandel erst, wenn der ‚Tipping Point‘ des Systems schon vorbei ist.

Wenn ich sehe, wie viele Erwachsene und Kinder nur noch mit legalen, synthetischen Drogen funktionstüchtig bleiben — noch Schlaf, Motivation und Konzentration finden, nicht untergehen, dem Drang der Rebellion widerstehen — sehe ich die Grenze zum Bioautomaten vor unseren Füssen.

So sehe ich aber auch in meinem persönlichen Umfeld viele Jugentliche, deren Eltern sich die unbequeme Mühe der Grenzsetzung gemacht haben, als die Kinder noch klein waren. Und heute ein Vertrauensverhältnis zu den jungen Menschen geniessen, so dass Heranwachsen eine partnerschaftliche Angelegenheit ist — und kein Kampf um Recht und Autorität. Dies ist im wörtlichsten Sinne Kleinkind-Kram, bei dem der Schulpsychologe dann nicht mehr viel ausrichten kann ausser Rat schlagen. Oder wohl besser prügeln?

NASA video: Milkyway collides with Andromeda Galaxy

NASA video: Milkyway collides with Andromeda Galaxy

Wow, her comes another brain teaser for meditation. Evolution in cosmic scale, watch the timeline.

 

(Original video, Soundtrack: Bolero, Zappa style)

Wikipedia says: «In 2012, researchers came to conclusion that it is a definite hit after using the Hubble Space Telescope between 2002 and 2010 to painstakingly track the motion of Andromeda. Such collisions are relatively common. Andromeda, for example, is believed to have collided with at least one other galaxy in the past, and several dwarf galaxies such as SagDEG are currently colliding with the Milky Way and being merged into it.»

This is the reason I want mankind to survive: In 3.75 billion years I want to be reborn to meditate under the nightsky, as it is shown in the third picture below. If you don’t let me do that, I will hate you. And I will appear in your every nights nightmare and badge you like you can’t imagine! Seriously! You don’t want to risk that! Let me have a nice body in the far future – so take care of our environment and your genes. :rant:

Nightskies – Andromeda collides with the milkyway. Click for brief description.

Nightskies – Andromeda collides with the milkyway. Click for brief description.

For the nightsky in the fifth pic we will need to emigrate on another planet, cause sweet home Alabama is gonna be burned by the sun in 5 billion years. Just imagine where mankind will have evolved: That is more than the time live is old on earth now! I don’t mind short legs and green skin as long I still gonna be having eyes and a back to lie on the grass. :mrgreen:

If you’d like a lighter meditation on the topic of evolution, have a look here: Experience the Scale of the Universe with all senses

Why women will save the world

Why women will save the world
Showcar girls

Showcar girls

Well, I’m not sure about the role these two would like to play in the process, but according to a survey in the US 73% of male teenagers aged between 11 and 18 have wishes mainly for their personal advantage, while only 46% of female teenagers are egocentric in the same degree. About 25% of girls and 9% of boy had altruistic wishes for their families. 110 teens were asked for 3 wishes – this are not many teens, but I think the numbers exceed any possible statistical failure.

85% had personal wishes, 32% considered others with one or more. Personal wishes were riches (41%), followed by an object to own (30%) and skills (17% for school, 16% in sports). 14% wished for superpowers or more wishes, which reminds me of «If I’m as intelligent as I think I am clever, I’m still plenty stupid enough.»

Girls wanted to be happy, boys to have success. 20% of the teens wished for world peace. Wow! Sadly there are no percentages how that split between boys and girls, but probably that’s not hard to guess. The survey was presented on the conference of Pediatric Academic Societies in Denver, Colorado.

If I remember my self, my wishes hadn’t changed in my youth and since then just a bit: Back then environment protection, world peace and to be a rock star – today that the collective human mind finally evolves in the third millennium, everyone becomes a mystic and to have some more gigs, with a small fee, charges and a dinner. How about you?

If we let the boys rule the world onward, the future status symbol may look like this:

Carriage Hummer

Carriage Hummer (www.gillout.com)

What a sexy thing that is: Depending on equipment with one to eight horse powers, oats engine with pinch ignition, my father would have said!  Like he used to ask: What is the most stupid ethnos? The men people. Now please argue, you have no chance – shakti rules!

:oldman:

Wikileaks: Sience Fiction is Now

Wikileaks: Sience Fiction is Now
Wikileaks Logo

Wikileaks Logo

This title is misleading a bit, it should be «Society Fiction» – but it sounds better as it is.

Support the AVAAZ-Wikileak-Petition: http://www.avaaz.org/en/wikileaks_petition/?vl

I’m sure all of you know books and films about corporate groups or governments trying to establish split societies in some kind to secure the position of the upper caste. Usually they have the monopoly on violence, the others have ideology and some clubs.

Or an archer’s bow, like the probably – at least in western culture area – most famous english outlaw. Or the legend of Willhelm Tell here in Switzerland. Well, I don’t want to get melodramatic. 🙂

As I see the world, we are going to lose what unions and social parties where fighting for in the last hundred years. And the most frustrating is: We’re losing it in a democratic way. We vote for less freedom, less wealth, more animosity, while the upper caste gets richer than ever. We let our fears stoke and shut ourselves away in nationalism and fanaticism. We’re freezing, while bullets of social, economical and ecological disasters are howling in one’s ears.

Now, knowledge – here we are again. As long as lower classes got some democratic power, today’s politics work as long as the public doesn’t know about real motivations of the upper class. Ever wanted to be a fly on a wall while some ruling men (yes, men – usually no women) speaking clear words? Wikileaks is your ticket!

For some decades leading think tanks believed that free societies and free markets will be followed automatically by wealth. That is not completely untrue, but we see that this philosophy ignores health of life and the globe – the neoliberal market is backfiring at our livelihoods. Equally the free Internet – THE synonym for a free society – is backfiring now: in form of Wikileaks. A truly free Internet is not compatible with a two class society – that is what we can see now and what is, or was, science fiction.

That is why today’s free Internet is so important for future – or so dangerous, for them. If we will get some china-like Internet – and I’m sure they will try, e.g. in the name of terrorism – cheerless science fiction will come true, a second Dark Age. Maybe we can see China as testing area for the successor philosophy of neoliberalism.

In your own interest, support Wikileaks to build the New World: http://www.avaaz.org/en/wikileaks_petition/?vl

Speaking of media on this wide topic, Isaac Asimovs Foundation comes to my mind, Frank Schätzings Limit, John Brunners Shockwave Rider, Gattica, or the TV-series Babylon 5. What’s on yours?

To be clear: I don’t believe in a global, one voice conspiracy towards a two class society, more in a system of similar believes which makes competitive groups to friends because of the same enemy: That is loss of power and wealth in the own clan. And maybe a few ideologists who believe in Social Darwinism. But I don’t need to tell you that we are here to help each other…

Today’s gold is black – Torrow’s gold is limpid

Today’s gold is black – Torrow’s gold is limpid

Blog Action day 2010: Water«Water, thou hast no taste, no color, no odor; canst not be defined, art relished while ever mysterious. Not necessary to life, but rather life itself, thou fillest us with a gratification that exceeds the delight of the senses.» (Quote by Antoine de Saint-Exupery, From Wind, Sand and Stars, 1939)

Do you know Armajaro, an investment firm based in London, specialised within the cocoa and coffee markets? A week ago I read about them the first time: The WochenZeitung (German) wrote that Armajaro bought cocoa beans on the European market. Above 240’000 metric tons, worth over $ 1’000’000’000, to be exact, sometime between July and September it seems – the equivalent of almost the entire supply of the commodity in Liffe-registered warehouses across Europe. Or about 7% of the annually, global production. But guess, this was not the first time.

Cocoa Flower

Cocoa Flower (Dieter Schütz/pixelio.de)

In August 2002 Armajaro acquired 204’000 tons of cocoa beans and, as it seems, gained $ 64’000’000 out of the deal (Talk about finding a golden ticket in a bar of chocolate). Mr. Ward, the head and founder of Armajaro, told The Daily Telegraph in 2002: «We are not trying to inflate the market.» He founded Armajaro in 1998, which is today one of the top three players in the cocoa market, in which prices have risen 150 percent over the past two-and-a-half years.

Armajaros highest-paid director received a salary of $ 8’500’000  last year, $ 1’000’000 more than in 2008. Mr Ward manages Armajaro’s flagship CC+ Fund, which specialises in cocoa and coffee. He achieved a double-digit growth in the value of the fund in the year to September. His fund forms part of Armajaro Asset Management, which has over $ 1’500’000’000 under management. I love zeros visualized. And Mr. Ward too, it seems. (source: www.africanagricultureblog.com)

This is a blog post for the Blog Action Day 2010 about water, so what I’m writing about cocoa and abuser of nearly one million childs (Ghana only)? About that $ 7 million committed by the International Chocolate and Cocoa Industry (Harkin-Engel Protocol) towards addressing the situation of worst form of child labour in Cocoa farms over 5 year was inadequate, compared to the countless zeros above?

Water makes money: the film

Water makes money: the film

Ever heard of Nestle? 12 % of the $ 112’600’000’000 annual sales are made from chocolate, 27 % from drinks. Nestle is working hard on privatization of water. There’s a very good new documentary about water on this topic. Veolia and Suez, the world’s biggest water multinational companies, are already active in at least 69 countries on all five continents. More than 80 % of the water supply is still in the hands of the public sector. Every time, however, a town council in financial fetters asks around to be relieved of this burden, Veolia and Suez come knocking at the door. I’m not an highly educated economist – but I don’t need to understand a gearbox to see what goes in and what comes out. The rich get richer, the poor get poorer, redistribution of income from the bottom up, what equates the neo-liberal concept. Privatization of public infrastructure is a giant vacuum cleaner for the small men’s pockets. They pray «it’s getting cheaper», we pray «oh really, yeah, sure, cool!», then it doesn’t, but it’s to late. And if it’s cheap, it costs lives. And for the counter value of only 12 litres of milk from the nearby farmer you get a 32 GB piece of USB-hightech made of diverse highly energy intensive special materials from all over the world  produced on microscopic scale in a dustfree production hall on the other side of the globe. While many places and air and water got polluted in the process. For 3 gallons of milk! And if the newspaper tells it’s the only good and true system, then it must be true, ain’t it?

Once water will be dealt via companies quoted on the stock exchange while there is a global shortage – man-made, what else? – the cocoa game will have started on water too. I don’t need to guess who the winners will be: Those who’s earnings rise one million dollars per year – and that’s not you and me. We and 99.9 % of mankind will be on the losers side. Today, unsafe water kills more peaple than war. The most bitter conflicts of the next 50 years won’t be over oil. Become aware of virtual water – that, by way of example, one kilogram of beef costs 15’500 litres. One kilogram wheat costs 1’300 litres.

Global Awareness

Global Awareness

What can we do to save water, environment, ourselves for a New World? It is all about the same with modern problems in the 21st century: Education. Don’t believe anyone (not even me), think for your self, think holistic. And then vote! If you can, politically, and not for the neo-liberal and neocon moneymakers. Buy fair. Get informed. Vote by buying stuff that don’t hurt anyone. Don’t buy from Nestle and the like! Avoid shopping at Lidl, Aldi, Walmart and suchlike. Try to buy local stuff. Teach your and others children. Inform others. Don’t invest if you get more than, let’s say 7 or 8 % return – or someone far or not so far away will die for that, well, the fund manager, by stroke of luck. :whistle:

Or the war on bottled water might get globally, as the world tends to import American habits. Or we might get millions of environmental refugees, in addition to the millions of political, war and economic fugitives. We teach our children to share – I just wonder why we adults don’t do this. Maybe you know?

Neuzeit – Mittelalter

Place name sign, above: modern era / below: middle ages (Gerd Altmann/pixelio.de)

P.S: Speak german? While trying to translate american and german billions and milliards once more, I stumbled over this discussion, which is 24 posts about 3 zeros less or more. And I thought I’m confused about this topic…

Statement eines bekennenden, autofahrenden Autohassers

Statement eines bekennenden, autofahrenden Autohassers

In der TCS-Zeitung war heute ein Artikel, der sich mit der Zunahme von «Velorowdies», die Rotlichter missachten und auf dem Trottoir fahren, befasste. Die Aufforderung «…schwingen sie sich als Autofahrer auch gelegentlich aufs Stahross? Erleben sie dann alles anders? Schreiben sie uns…» konnte ich natürlich als autofahrender Autohasser nicht ignorieren. Mein Leserbrief ist weiter unten.

Cover «Totalschaden. Das Autohasserbuch»

Cover «Totalschaden. Das Autohasserbuch»

Kürzlich, in einem Artikel in der WoZ stellte Mracel Hänggi zwei Bücher vor: «Totalschaden. Das Autohasserbuch» von Klaus Gietinger (Westend Verlag. Frankfurt am Main 2010) und «Virus Auto. Die Geschichte einer Zerstörung» von Hermann Knoflacher (Ueberreuter, Wien 2009). Im Artikel sagt er: «Nun, ich habe Kinder, bin Fussgänger und Radfahrer – wie käme ich dazu, Autos nicht zu hassen?» Heute so etwas zu sagen, ist ja fast politisch unkorrekt.

Glücklicherweise durfte ich schon vor längerem begreifen, dass alles immer multifaktoriell begründet ist. Aller Anfang macht die urmännliche Faszination, zu pilotieren, über etwas die Kontrolle und Macht zu haben, zu dirigieren. Im eigenen Territorium sitzend herum zu steuern macht in der Konsequenz unseres biologischen Erbes im Stammhirn jeden, der im Wege steht, zum Eindringling. Bei Motorrad- und Velofahrern oder Fussgängerrowdies kommen natürlich auch andere Faktoren zum Zuge (z.B. Adrenalin durch Geschwindigkeit oder anderes, das einem das Gefühl gibt, am Leben zu sein), doch der Endeffekt – dass mann (und immer mehr auch frau) in einem Kanal Konfrontation sucht, um innere Spannung abzubauen, die nichts mit der provozierten Situation zu tun haben – bleibt der selbe. Die heutige Verkehrsdichte eröffnet dieser Form von Psychohygiene das Paradies. Die erhöhten Spannungen, unter denen immer mehr Menschen stehen, machen den Strassenverkehr zu einem Reizthema.

Brennendes Auto

Heisse Emotionen ums Auto

Dieser Bickwinkel macht auch verständlich, weshalb man sich entschuldigen muss, wenn man was gegen Autos hat: Es ist das eigene Territorium, das es zu schützen gilt. Gesehen im Lichte Neuronaler Schaltkreise nach Leary erstaunt es nicht, dass eher jüngere Menschen dieser Dynamik im eigentlichen Sinn zum Opfer fallen. Älteren Menschen mit entwickelterem Ratio beschränken sich eher darauf, mit ihrem mobilen Territorialanspruch zu protzen.

In Momenten, die mich mit derartigen Dynamiken konfrontieren, werde ich tatsächlich zum Autohasser, obwohl Autos nichts dafür können (übertroffen einzig von den unglaublich stinkenden Zweitaktern mit dem Rasenmäherklang). In meinem Stammhirn sind sie dann Platzhalter für machohafte Dämlichkeit, ob Babybomber oder Asphalt-Bullies. Weitere Momente, in denen ich meine verkehrspsychologischen Spannungen irrational kanalisiere, im Leserbrief:

«Ich bin innerstädtischer Velo- und ausserstädtischer Autofahrer. Als Velofahrer in Basel-Stadt habe ich keine Probleme, Bus, Tram und suchenden, usserkantonalen Autos den Vortritt zu lassen. Wenn allerdings mein Arbeitsweg doppelt so lange dauert, weil alles mit mehrheitlich Autos mit nur einer Person aus Basel-Stadt verstopft ist, fehlen mir die Nerven, beim rechts Abbiegen auch noch Ewigkeiten vor der Ampel zu warten, nicht paralell zum Tram über die Kreuzung zu fahren oder den Zebrastreifen zu benutzen. Für mich gilt jedoch generell: Der Schwächere verdient Rücksicht, ob ich im Auto oder auf dem Velo sitze.

Monstertruck

Mein Wunschvelo – manchmal...

Ein wirklicher Velorowdy gefährdet sich selbst und ärgert Andere, richtig. Die übliche Unsitte von Autofahrern, z.B. Richtungs- und Spurwechsel nicht oder zu spät anzuzeigen, oder – trotz genügend breiter Spur – weit rechts darin im Stau zu stehen, empfinde ich als zügiger Velofahrer allerdings auch als Rowdytum, weil ich für meine eigene Sicherheit auf korrektes Verhalten angewiesen bin. Wer ist nun der Rowdy: Der Dominierende oder der, der sich nicht dominieren lässt?

Für ein entspanntes Miteinander ist heute die Verkehrsdichte schlicht zu hoch. Wenn eine Stadt zu klein wird, dass alle Autos darin vernünftig Platz finden, ohne der anderen und die eigene Lebensqualität zu beeinträchtigen, ist die Beschränkung der Autos die einzig systemisch sinnvolle Lösung – sie haben den geringsten Platznutzungs-Koeffizienten. Dies erst recht, wenn kein Ende der Zuname an Autos absehbar ist.»

Autoberg auf einem Schrottplatz

Wo die meisten Autos hin sollten...

Würden Kühlschränke und Kochherde jährlich so viele Todesopfer fordern wie der Autoverkehr – sie wären längst mit Alternativen ersetzt. Würden Recycling-Container die Luft verpesten wie Verbrennungs­motoren – sie wären längst verboten. Aber welcher Politiker begeht schon ideologisch mitivierten Selbstmord? Müssten wir wegen Tauben unsere Outdoor-Aktivitäten im Hochsommer einschränken und Kinder und Senioren empfohlenerweise über Mittag einsperren – sie wären längst ausgerottet. Nur das Auto, das darf das. Papis und Mamis lieben ihre Karren scheinbar mehr wie ihre Kinder und ihre Eltern – anders kann ich mir das nicht erklären.

Zu guter Letzt muss ich gestehen, wie ich es geniesse, mit einem alten Land Rover oder Land Cruiser durch die Gegend zu gondeln. Erst recht mit einem Wohnmobil – es ist das ultimative, mobile Territorium. Und bei einem Gig, bei dem man die ganze Frontline mitbringen muss, möchte ich ungern auf ein Auto verzichten. Allerdings benutze ich das beste Auto der Welt, wenn ich nirgends eines ausleihen kann.