Category Archives: Mysticism

Have a look behind the curtain why God is a function.

Neue Site: Gott ist eine Funktion.

Neue Site: Gott ist eine Funktion.

Seit dem Sommer bastle ich an einer neuen Site «Gott ist eine Funktion», www.gottisteinefunktion.ch. Ich will meine abgefahrenen Sichtweisen und verschrobenen Thesen einmal konkret ausformulieren, aber der Platz hier wurde zu eng. Der hoffnungslose Versuch, das holistische Universum in den zwei Dimensionen der Schrift festzuhalten, ergibt naturgemäss eine erhebliche Kastration der Wahrheit. Als würde Donald Duck mit Mickey Mouse Papier und Farbe erforschen und dabei feststellen, dass da umgeblättert wird, aber keine Möglichkeit finden, Umblätterer und den Zeichner zu nur schon zu erkennen.

Site Screenshot: Gott ist eine Funktion.

Site Screenshot: Gott ist eine Funktion.

Ich entschloss mich, das Ding in einem öffentlichen Blog zu drehen, das mit Zeit und Erkenntnis wachsen soll. Dazu stelle ich mich kurzen, prägnannten Fragen und versuche, ein in sich möglichst schlüssiges Bild zu zeichnen, indem ich den Krimi des Lebens aus Sicht des Mörders, des Opfers, von Ermittlern und Zeugen, aber auch des Autors selbst und von Lesern betrachte. So werden mit der Zeit die selben Phänomene wiederholt betrachtet, aber aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Kontexten beleuchtet. Ich hoffe, dass eine solche Vielspurigkeit der zweidomensionalen Sprache ausreichend Tiefe verleiht.

Aus dem Intro:
«So versuche ich hier, die tausend Fragen zu stellen und Antworten zu finden, die eher auf tiefgründigen, physikalischen Fundamenten ruhende Möglichkeiten sind. Ich möchte nicht Wahrheiten predigen, die es sowieso nicht gibt, und auch nicht einfach ausserhalb der Box denken – Ziel wäre, die Box komplett zu vergessen. Aber ohne tieferes Verständnis unseres Biologischen Erbes werden wir uns von unserem kollektiven Egozentrismus nicht lösen können.»

Ich bin gespannt auf Feedback, ob Kritik oder Weiterspinnungen; bin aber auch nicht enttäuscht, falls das bloss langweilige Schwurbelei oder anstrengendes Gesülze wäre. Vermutlich ist es ja genau das. Am besten doch, man macht sich selbst ein Bild. Falls Du die Hände und Füsse des Göttlichen gut findest, freue ich mich über Likes, Plus‘ und shares.

Experience the Scale of the Universe with all senses – or finding God

Experience the Scale of the Universe with all senses – or finding God
The Scale of the Universe: Full Micro

Microscale of the Universe

The Scale of the Universe: Macro

Macroscale of the Universe

(…especially the ones they say we haven’t got)

Some years ago I posted an old movie clip «The Power of Ten». If you haven’t seen this, I suggest to do that – it takes some minutes and will leave you astonished for some days. It starts showing a square meter, then zooms out to the edge of the universe, goes back and zooms in to the quarks.

This small Flash-App «Scale of the Universe» is something similar, based on actual science data. The design looks a bit like a Power Point presentation – but hey, this is about science, not art. 🙂

Just thinking about that light would need seven times longer to cross the estimated size of the universe (93 billion lightyears) at light speed than it is old (13.4 billion yars that is) – makes me … aware. Astonished.

They say human minds cannot apprehend such dimensions. I’m not sure. Start thinking about the last year of your life, how much time it was; about 10 years of you like; your whole lifetime; how many of your ancestors lived  in the last 1’000 years?; the technical progress in the last 10’000 years; 50’000 years ago modern humans started colonizing the continents; anatomically modern humans appearing in Africa 200’000 years ago – how many descendants will you have in the year 202’012? Visualize your whole lifetime; 1’500’000 years ago were the first simple huts; 2’400’000 years ago appearance of the homo genus – imagine the winters: no food and it’s damn cold – they needed to wait for about 2’394’500 years for sewerage; modern-type butterflies appeared 40 mio years ago. Take your time, repeat, imagine the years.

Now watch the clip «650 million years in 120 seconds», it’s about plate tectonics and starts 400 mio years ago. Try to watch your place on earth while you think about the points above. If you do it right, your mind starts to screw – so switch it of. But let your brain whirl, while dimensions clear away. You need to bear and hold that whirling to go on. Take your time, repeat.

Life on Earth Graph

Life on Earth Graph

Now think of the globe, how she is born, how mother sun gets her most intelligent child. It’s 9 billion years after Big Bang – 4.5 billion years later the mid-aged earth will have the humans, an itching pest (see the joke). You are something like a gut bacteria that goes cancering its host. Not more, but not less. Life exists today since 3’800’000’000 years. Will your descendants be able to colonize a new planet when our sun becomes a supernova in 6 billion years? How many lover’s griefs will have been till then? How many agony over all, if you will pile it up then, for all civilisations? And on all planets in all galaxies? And, why? Take your time, repeat.

From today, go back three earth lifetimes to the big bang. Imagine the bang. Room gets created, a bubble. The physical laws get created. Matter gets created. The bubble expands. It accelerates its expansion. Today, you need to travel 20 times the age of earth at light speed to cross the estimated size of the universe. Do some travelling through space, try to find the milkyway, the sun, while staying aware of the whole. Do some travelling through time, watch the birth and evolution of all life on earth, while staying aware of your lifetime! That’s what I call a cool makro-meditation!

:oldman:

Did you arrive without going schizo? Did you find God? Where is she? Not so much out there I guess, but more in there. Science is about what it is, mysticism about how it feels. Macro- and microcosmos is not the same, but feels like the same. Science and mysticism are like your hands: They are the same, but are not. I’m sure we all can apprehend such dimensions, and many more. Just keep on practicing! Master the quanta. Let me know of your mikro-meditation, that’s not my favorite terrain. 😉

 

Sinn des Lebens: Denken – Tun – Sein

Sinn des Lebens: Denken – Tun – Sein

Joe Dispenza, dessen Site ausschaut wie ein amerikanisches Spinnennetz für Eso-Tanten und -Onkel, hat doch ein paar interessante Dinge zu sagen, die über die übliche wünsch-dir-was-vom-Universum-Doktrin hinaus gehen. Unter anderem untersuchte er das Phänomen der Spontanheilungen. Seine neurologische Herleitung des Seins über das Denken und Tun ist im Ansatz wissenschaftlich im Sinne der Gehirnforschung und in der Interpretation einleuchtend, wenn auch von gewissen Kreisen als pseudowissenschaftlich verschrien.

Das Verlassen von Gedankenautobahnen, das Hinterfragen der eigenen Konditionierung im Kopf und dem anschliessenden Manifestieren im eigenen Tun führt zu Phänomenen im Sein, mit denen heutige Wissenschaft noch etwas Mühe hat. Das kennt man ja. Ebenso, dass es unwissenschaftlich ist, neue Wege abzulehnen, weil sie nicht in bestehende Muster passen. Nicht nur die moderne Physik, auch die aktuelle Gehirnforschung scheint immer mehr auf den Pfaden der alten Mystiker zu wandeln.

Wenn Joe auch nicht Begriffe benutzt wie «Quantenheilung» oder «Matrix System» – bei denen mir inzwischen fast die Galle hoch kommt – vermarktet er sich ala «make change real – start living your full potential» und zielt damit auf die von Reichtum und Erfolg träumenden Egos. Wenn der Weg zum Neuen Menschen darüber führt, dass man sie mit ihren Illusionen angelt, kann man ja mal ein Auge zu drücken. 🙂

Aber hört doch einfach selbst den Vortrag (ca. 90 Min.).

Evolve your brain: Ein 2-stündiges Seminar mit Dr. Joe Dispenza (bekannt geworden durch den Film «What the bleep do we (k)now!?») Wie kommt es dazu, dass wir trotz der unendlichen Möglichkeiten, die sich uns bieten, immer wieder die selben Realitäten erschaffen? In dem inspirierenden, zweistündigen Seminar „Evolve Your Brain – Von der Wissenschaft, seinen Geist zu verändern“ erläutert Dr. Joe Dispenza (www.bleepkongress.de) wie sich das Gehirn entwickelt, wie es neue Fähigkeiten erlernt, wie wir darauf Einfluss nehmen können und wie unsere Gedanken chemische Reaktionen in Gang setzen können, die uns von Verhaltensmustern und Gefühlen abhängig machen – auch solchen, die uns schaden! Wenn wir verstehen, wie diese Muster entstehen, können wir sie nicht nur durchbrechen sondern wir können unser Gehirn auch umprogrammieren, so dass wir neue, positive Verhaltensmuster entwickeln, die uns im täglichen Leben von Nutzen sind. Dr. Joe Dispenza wurde bekannt durch seine Forschungen in der Neurologie und Neurophysik. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem menschlichen Gehirn – wie es funktioniert, wie es Informationen speichert und warum es dazu neigt, die selben Verhaltensmuster immer wieder zu wiederholen.

Ein weitere Hör- und Sehtipps:

Wirklich sehenswert, wäre einen eigenen Blog wert:
Sternstunde Philosophie – Entzaubert die Hirnforschung den Menschen?

Auch von Joe Dispenza: What the Bleep do we (k)now? Auf YouTube und Wikipedia

Video: 650 million years in 120 seconds

Video: 650 million years in 120 seconds

Some time ago I found this video on dailymotion.com, which sent me on a real trip. Countless times I watched the video, meditating on it and pondering which meaning my oh so vain ego fulfils in this wonderful world.

Experience perishability in 120 seconds

(Edit: It’s a flv video which does not play right now… sorry. You can download it.)

 

See how the earth’s face changes in 650 million years in this continental drift animation. See all your egocentrism crushed by Africa – at least if you live in Europe… (not shure, but the vid might come from BBC)

If you think that someone threatens your little garden and wants to steal your accumulated riches, you should check the correctness of your values – fear is a bad guide. Just for this task the video is perfectly suitable:

First you will start to feel lost. Sometime after that you should have slowly dissolved, floating in a cosmic condition which is not easy to endure. But, slowly, you then should start to feel truly at home – and you’ll get closer to the mystical point of no return. No need to ask for what you want anymore, but to find out who you are…

Just to remind you: Homo Sapiens walks since 300’000 to 400’000 years – that’s not even half a million, while life started about 2500 million years ago and civilization is a few millennia old. Do you really think you control anything?  If you do, then it’s your charity, nothing more.

Der Spekulant

Der Spekulant

(sorry, all german)

Eine sehr interessante Arbeit habe ich auf www.derspekulant.info gefunden. Wer schon immer mal wissen wollte,

  • wie es sich verhält, wenn Gott ein Auto wäre und ein Mystiker, ein Wissenschaftler, ein Priester und ein Skeptiker darin Platz nehmen, oder
  • wie lange ein Affe auf einer Schreibmaschine tippen muss, bis der erste Einzeller entsteht, oder
  • wie die Evolution sich verhält, wenn Sony die Firma „Leben“ und der Mensch ihr Walk Man wäre,

sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, diese Arbeit zu lesen.

Der Spekulant nähert sich auf unterhaltsame Weise in einfacher Sprache und simpler Logik dem Sinn des Lebens.

Viel Spass beim Lesen!

Generalisierte Quantentheorie / Weak quantum theory

Generalisierte Quantentheorie / Weak quantum theory

(English readers please click on continue and scroll down)

Mein erster Post in deutsch. Soeben fand ich einen neuen Helden: Prof. Dr. Dr. Harald Walach! Er bringt meine Gedanken so schön auf den Punkt, dass ich besser den Mund halte 🙂 .

Hier ein paar Schmankerl, den ganzen Text findet ihr hier auf http://www.psychophysik.com. Viel Inspiration bei dieser spannenden Lektüre! Interessant ist auch die Einleitung dazu.

«Man geht mit theoretischen Konstrukten – „Geister“, „Energien“, „Engel“, „Dämonen“, „previous lives“, „transpersonaler Raum“, „absoluter Geist“ – im transpersonalen Kontext am besten sparsam um. … Damit ist gemeint, dass man den damit gemeinten Sachverhalten eine Art Eigenexistenz zuzubilligen geneigt ist, wenn sie erst einmal genannt ist, …»

«Das heisst aber nun nicht, dass man die Erfahrung deswegen verleugnen muss. Letzteres ist ein Trugschluss, der von der konventionellen Wissenschaft häufig gemacht wird, indem sie Ockhams Rasiermesser radikal anwendet und sich gewissermassen nicht nur rasiert, sondern dem entsprechenden Phänomen gleich den Hals abschneidet und es damit für irrelevant erklärt. Nein, Ockhams Rasiermesser hat ein komplementäres Gegengewicht: Platons Rettungsboot. Dieses von mir so titulierte Prinzip leitet sich aus dem platonischen Wort von der „Rettung der Phänomene“ ab (Walach & Schmidt, 2002). Dieses methodische Prinzip stammt aus der platonisch-astronomischen Schule und meint, eine astronomische Theorie müsste die Himmelsphänomene erklären können und nicht umgekehrt, dass Phänomene einer Theorie untergeordnet werden.»

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