Category Archives: Economy

Posts about winners and losers – and how to overcome it

Science for President!

Science for President!
Die Ökonomie MUSS die Politik der Wissenschaft abgeben!
Die Ökonomie MUSS die Politik der Wissenschaft abgeben!

Und wie finanzieren wir nun, nach Corona, die nächste Krise?

Mit noch mehr Schulden? Oder mit Inflation? Heisse Politiker-Luft wäre viel vorhanden… Ich schlage Politiker-Köpfe vor, erstmal. Dann enteignen wir jeden, der über 1 Millionen besitzt – das sind nur 18.1 Mio Menschen weltweit, von 7.55 Milliarden im Total also nur 0.25%. DU hast also nichts zu befürchten.

Diese Aktion ergibt einen Reingewinn vor etwa 70’100 Milliarden, die wir der unabhängigen Wissenschaft geben mit dem Auftrag, die Welt zu retten, z.B.:

  • Das Bergen von Grossschiff-Wraks mit bis 20 Mio Tonnen Öl an Bord (das 400-fache der Exxon Valdez). Pro Schiff ist mit Milliarden zu rechnen.
  • Das Suchen und Sanieren von (radioaktiven) Giftmüll-Deponien an Land und im Wasser.
  • Grundwasser und Boden welteit entgiften, vergiftete Menschen heilen, Umweltgifte verbieten.
  • Massnahmen, dem Mikroplastik herr zu werden.
  • Sämtliche Atombomben-Intelligetia und genug Budget in die Fusionsforschung stecken.
  • Erforschung von Flüssigsalz-Reaktoren, um hochradioaktiven Müll weiter zu verbrennen, um dessen Halbwertszeit zu senken. Keine verschlossenen Endlager.
  • Den ökologischen Fussabdruck der Menschheit um zwei Drittel reduzieren. Die Tiefsee in Ruhe lassen. Wald wieder aufforsten.
  • Alles in allem: Artenvielfalt wieder herstellen, Artenvielfaltwieder herstellen, Artenvielfalt wieder herstellen.
  • Jetzt noch die Dinge, die Du sonst noch in der Zeitung liest. Aber die unkalkulierbaren Risiken sind dringender zu beseitigen wie die kalkulierbaren.

Aber wie Bertrand Russell schon heraus fand, werden wir bequemerweise Barbarei und Siechtum einer vorausschauenden Handlungsweise vorziehen: «Some people would rather die than to think – and they do.» Und ich denke hier nicht ‹some›, sondern eher ‹most›. Die Corona-Krise (2020) zeigt wunderbar, was dem Menschen Angst macht: Alles, nur nicht die Zerstörung der ökologischen Ballance.

Die Corona-Lektionen

Die Corona-Lektionen
Die Corona-Lektionen:  Ist ein Virus wirklich gefährlich,  wäre die globale Ökonomie danach bankrott.   bräuchten wir Konzentrationslager für Ignoranten.  hätten nur noch systemrelevante Menschen Einkommen.  regelt der «Freie Markt» erstrecht alles knüppelhart.
Die Corona-Lektionen: Ist ein Virus wirklich gefährlich, wäre die globale Ökonomie danach bankrott. bräuchten wir Konzentrationslager für Ignoranten. hätten nur noch systemrelevante Menschen Einkommen. regelt der «Freie Markt» erstrecht alles knüppelhart.

Wir sollten wirklich überprüfen, ob unsere Gesellschaftsform geeignet ist, wenn sie absehbare Krisen von aussen kaum bewältigen kann – selbst wenn sie in keiner der wiederkehrenden internen steckt.

Aber schön wäre es doch, würden in Städten Wölfe für Sicherheit sorgen. Und ironisch, wenn Menschen fest stellten, dass man WC-Papier nicht essen kann – und es doch tun.

Man stelle sich nur etwas so blödes vor wie eine übliche Vogelgrippe, worauf mäandernde Jetstreams die Ernten in zwei, drei wichtigen Getreidegürteln halbieren. Ein paar Menschen mit Waffen und lauten Stimmen plagen die Staaten mit Guerilla-Aktionen, während jeder glaubt, was ihm grad so vorflimmert. Plötzlich ist jede Gemeinschaft der anderen äusserer Feind, und, Hoppla, das Domino fällt.

Unwahrscheinlich? Dann schauen wir doch mal in ein Geschichtsbuch, was und wo genau die Hoppla-Parameter sind… *blätter* … [etwas später, in der Pause] … oh, Hoppla, das Selbe steht ja auch in der Zeitung.

Covid-19 und die Zinsen

Covid-19 und die Zinsen

Alle chlöhnen über die freiheitsberaubende Massnahmen der Staaten. Und insbesonders mit Blick gen‘ Süden absolut zu Recht! Erdogan begnadigt 90’000 Gefangene in den überbelegten Gefängnissen, Journalisten und Mörder jedoch bleiben inhaftiert.

Andererseits chlöhnt niemand über die künftige Kontrolle durch all die neuen Schulden, zu denen wir gezwungen sind.

Das ist die wirkliche Kontrolle – durch die Finanzwirtschaft. 

Krisen durch Zinsen (Quelle: http://www.berndsenf.de/NebelGeld.htm)
Krisen durch Zinsen (Quelle: http://www.berndsenf.de/NebelGeld.htm)

Dagegen ist die befürchtete politische Fremdbestimmung und Überwachung der Bevölkerungen ein Klacks (deswegen natürlich nicht vom Tisch).

Man sollte einfach nicht die Mücke verfluchen, wenn der Elefant im Porzellanladen wütet – vor allem, wenn wir uns dermassen an den Elefanten gewöhnt haben, dass wir ihn gar nicht mehr sehen!

Klatschen für Milliarden

Klatschen für Milliarden
10’000’Menschen klatschen in 17 Stunden 1.9 Milliarden man, um die vorausschauende Arbeit der Swiss-Manager zu würdegen.

Wenn Manager auf der Unkostenseite einen solidarischen Staat fordern, so fordere ich auf der Habenseite solidarische Unternehmen!

Bitte, liebe Leser – korrigiert mich, wenn ich falsch liege – aber wäre es nicht ein Haupttask für einen Fluglinien-Manager, Reserven anzulegen für mit aller Sicherheit zu erwartenden Betriebsausfällen wie Vulkanausbrücke und Pandemien? Da sie dies offensichtlich nicht getan haben, sei mir die Frage gestattet, wo die Herren (nehme ich mal an) Betriebswirtschaft studiert haben? Also entweder bei den Sozialisten, wo der liebe Staat alles bezahlt – oder bei den Kapitalisten, wo der böse Staat alles bezahlt?

Muss man das nicht als Misswirtschaft taxieren? Wenn Maler Müller nicht auf einen mehrwöchentlichen Shutdown vorbereitet ist, kann ich das verstehen: Er kommt gerade so mit der Steuererklärung klar und ist froh, wenn er seine Pinsel amortisieren kann. Bei einem Profi, dessen BWL-Ausbildung viele Tausend gekostet hat, erwarte ich eine solide strategische Planung und Sicherung des Betriebs.

In meinen Augen ist es diskussionslos: Entweder haben wir privatisierten Verlust und Gewinn, oder wir haben solidarisierte Gewinne und Verluste.

Ansonsten werde ich meine Zirkular-Guillotine «7in1» mit Sensenantrieb und integriertem Koks-Recycling bei gleichzeitiger, vollautomatischer Entvampirung der wiedergewonnen Rohstoffe (patent pending) in die Freie Fakewirtschaft entlassen. Sie ist KI-gesteuert und spürt zuverlässig jeden mit zwei Arschlöchern auf. Dank der Serienabfertigung ist der Neo-Inquisitor mit dem «Energy-Star» und dem «Roten Engel» ausgezeichnet. Als Startpunkt ist die Mont Pelerin Society vorgesehen.

Richard David Precht: Adieu Fakten? (DAI Heidelberg)

Richard David Precht: Adieu Fakten? (DAI Heidelberg)
Meinung und Bildung in der postfaktischen Gesellschaft

Meinung und Bildung in der postfaktischen Gesellschaft

Antworten zu den wichtigsten Fragen zu einer Gesellschaft von morgen. Beeindruckend finde ich die klare, kompetente Darstellung von Komplexitäten, ohne sie mit unnötigem Ballast zu durchtränken. Der Gute hat seine Sachen wirklich gut durchdacht. Immerhin 1009 Likes in drei Jahren für ein e=mc2 der Kulturevolution: Besser kann man die Sachverhalte nicht mehr kommunizieren. Höchstens anders.

Beschrieb von YouTube:
Die Bedeutung von Fakten in Politik und Gesellschaft steht auf dem Prüfstand. Gegenüber emotionaler Meinungsbildung sowie Inszenierungen von Ereignissen erscheint das faktische Überprüfen auf dem Rückzug. Mindestens der Wahlkampf von Donald Trump ist hierfür ein schillerndes Beispiel.
Richard David Precht hält der Gesellschaft hinsichtlich Wissen und Bildung immer wieder den Spiegel vor. Was hält er von der «postfaktischen Gesellschaft»? Gibt es Chancen für eine Revitalisierung faktischer Argumentation oder wird die «informative Cloud» nur noch postfaktisch gestaltbar? Adieu Fakten?
Moderation und Gespräch: Adrian Gillmann (DAI)

Ein paar transkriptionen aus dem Gespräch

  • «Eine zentrale Aufgabe der Schule müsste sein, Kindern die Fähigkeit zu vermitteln, ihre Sammlung zu bewahren – die Fähigkeit, sich die Neugierde nicht gleich wieder klauen und auf irgend ein totes Gleis, an dessen Ende ein Produkt steht, abgleiten zu lassen.»
  • «In einer Welt, für deren Menschen die ersten 15 Minuten von «Spiel mir das Lied vom Tod» so langweilig sind wie ein Testbild – wie will man für Menschen, die sich diese Reizüberflutung als tägliches Konsumbedürfnis erfüllen, in der Politik noch feine, differenzierte Töne anschlagen? Kein Wunder, dass Politik den gleichen dramaturgischen Mustern folgt, um mit Übersensationistischen Behauptungen die Leute bei der Stange zu halten.»
  • «Könnte man nicht die Grenze zwischen Schule und Leben aufheben?»
  • «Wer etwas erbauen will, sucht Ziele. Wer etwas verhindern will, sucht Gründe.»

Covid-19 und Neoliberale Gierlinge

Covid-19 und Neoliberale Gierlinge
Möglicherweise merken ja dank Covid-19 auch Neoliberale Gierlinge®, dass der Freie Markt™ nicht alles regelt.
Möglicherweise merken ja dank Covid-19 auch Neoliberale Gierlinge®, dass der Freie Markt™ nicht alles regelt.

Ne, is‘ natürlich Wunschdenken – die freuen sich und machen tüchtig Profite damit, weil sie’s eben wissen. Würden sie das nicht tun, wären sie schlecht in ihrem Job. Die Realität zeigt, dass sie überaus erfolgreich sind.

Ursula von der Leyen und der Teufel

Ursula von der Leyen und der Teufel

Ursula von der Leyen hat in ihrer Bewerbungsrede zur Präsidentin der EU-Kommission viel gesagt, aber vor allem eines hat mich beeindruckt. «Menschen sollen nicht der Wirtschaft dienen, sondern die Wirtschaft den Menschen.» Damit hat sie dem leibhaftigen Teufel den Kampf angesagt. Auch wenn meine Vorstellungen davon sicher vieles weiter gehen wie ihre, ist das eine Ansage, unser «Biologisches Erbe» ® endlich zu zähmen.

Wenn jemand den Bösen Jungs die Leviten lesen kann, halte ich sie für eine gute Kanditatin. Sie hat wohl gelernt, all die Aufgeblasenen und Schwanzwedler ins Leere laufen zu lassen. Oder ins Messer, hoffentlich, wenn es denn nötig sein sollte.

Ursula von der Leyen: Now, be the kind of Woman, who, when your feet hit the floor in the morning, the devil sais "oh no, she's up!"
Ursula von der Leyen: Now, be the kind of Woman, who, when your feet hit the floor in the morning, the devil sais „oh no, she’s up!“

Toi toi toi!