Author Archives: Samuel

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Me sees noses - everywhere. Everyone has one! They tryin' to take over – so be aware of your nose. And make shure your left earlap will not join in – though this would be less evil...

Bekanntmachung des Kommitees «Zuviel ist nicht genug»

Bekanntmachung des Kommitees «Zuviel ist nicht genug»

Liebe Ausbeuter und Gierlinge

Es freut uns ausserordentlich, Ihnen mitzuteilen zu können, dass es ihnen weiterhin erlaubt ist, umzubringen, wen Sie wollen. Um den Volkszorn in Balance zu halten, möchten wir sie jedoch bitten, jährlich öffentlich zu dokumentieren, wen sie nicht umgebracht haben. Wir empfehlen Ihnen zu Ihrer eigenen Sicherheit zusätzlich dringend, Leichen die nächsten Jahre tiefer zu vergraben, um der erhöhten Beobachtungsfrequenz durch unnachgiebige Journalisten und lästige NGOs konstruktiv zu begegnen. Bitte sprechen sie sich mit uns ab, falls zur Abschreckung doch ein lokaler Aktivist tot aufgefunden werden soll – der Zustand der Leiche ist wichtig für die Feinjustierung der psychologischen Breitenwirkung zwischen gewünschtem lokalem Einschlag und einem zu vermeidenden, globalem Skandal. Wir beraten Sie kompetent!

Zu Ihrer Unterstützung finden Sie in der Beilage die Broschüre «Korruption ohne schmutzige Finger» mit einem bereinigten Verzeichnis unserer globalen Partner. Im Besonderen erhielt Brasilien ein grosses Update mit neuen ethnischen Cleanern, die hervorragende, schnelle und professionelle Arbeit leisten.

Unsere Statistiker sind der Ansicht, dass zwei bis maximal drei grosse Umweltdesaster pro Jahr global vertretbar sind, um dennoch die Balance der öffentlichen Meinung zu halten. Bitte verlieren sie Ihre dies berzüglichen Sicherheitsmassnahmen nicht ganz aus den Augen; eine Frequenz von sechs Monaten scheint zum jetztigen Zeitpunkt die best kompatible Zielgrösse zur kollektiven, öffentlichen Desasterdemenz zu sein.

Weiterhin ungebrochen zuversichtliche Grüsse
Ihr Raffael Schmutzfänger
Kommitee «Zuviel ist nicht genug»

#KVI
Danke an den Verein «Erstes links-extremistisches Störmoment» (ELES) für das Pfeifenblasen dieses Dokumentes.

Quicklichs Stube-Rikor-Dings

Quicklichs Stube-Rikor-Dings

Da wir nun wieder, wie zu erwarten war, zu Hause hocken müssen sollen können werden, beschloss ich, die Gelegenheit zu missbrauchen, um noch mehr schlecht produziertes und recherchieres Narzismus-Gedöhns in die pseudovernetzte Welttrennschaft hinauszutröten.

Acht Songs als Politisches Cabaret:
www.soundcloud.com/samuelheller/sets/quicklechs-stube-rikor-dings

Mit Ebola gegen Dummheit

Mit Ebola gegen Dummheit
Ebola – das effizienteste Mittel gegen organisierte Dummheit.
Ebola – das effizienteste Mittel gegen organisierte Dummheit.

Die chronischsten Schreihälse aus der gesammelten kompetenten Inkompetenz böten sich ideal als Super-Spreader an. Das führt zu einer interessanten Frage: Wenn ich einen Ignoranten mit Ebola infiziere, dieser dann den Tod in seiner post-faktischen Kommune verteilt – ist das dann Faschozid oder ein Akt der Gnade? Weil ich die brutale, natürliche Selektion verkürze? Für einen gleichwertigen Effekt wären wohl mehrere dutzend Corona-Pandemien über hunderte Jahre notwendig.

Jede Ethnie hat wohl seine selbst definierte «Rasse»-Elitetruppe. Diese werden immer wieder Verhetzung und Terror säen, bis Kulturevolution auch verstümmelte Instinktmenschen zu transformieren vermag.

Wenn man nun auf der einen Seite all die bis dahin potentiell noch kommenden Genozide betrachtet, weil halb-verstümmelte Menschen immer wieder auf kotzbrockige Rudelführer herein fallen; auf der anderen so ein klitzekleines Faschozidchen: Die Zahlen sprechen eindeutig!

Manchmal müssen wenige sterben, damit viele leben können. Das interessanteste an dieser Erkenntnis ist, wie man so weit links aussen ganz rechts wieder rein kommt – und die exakte Mittellinie ist das pure Naturgesetz. Nichtsdestotrotz, so ein Faschola-Virus wäre im grossen Rahmen betrachtet eine feine Sache.

… Aber, hm, wenn ich’s mir so richtig überlege, ist’s schon etwas krass, oder nicht? Lass‘ mich kurz nachdenken… ja, nee, vielleicht, nee, … doch, sie haben mir alle gesagt, das wäre toll!

Regressiver Donaltruismus

Auch ich bin vor Medieneinfluss nicht gefeit – der Kerl hat meine Moral erheblich trumpediert. Ich träume von einer hohen Mauer zwischen inkompetenten Bhauptis und den Sozialen Medien; bezahlt von der Mont Pèlerin Society.

Man sagt so schön: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ich wäre gern der Schreckliche, wenn dafür der Schrecken* ein Ende hat.

* das Regiment der Gewaltfreaktion der Menschheit, die Renaissance des Faschismus

Der Maya grosser kleiner Irrtum

Der Maya grosser kleiner Irrtum
Die Mayas irrten sich nur um acht Jahre.
Die Mayas irrten sich bloss um acht Jahre.

Bei einer Kalenderlänge von 5128 unserer Jahre macht das eine Weltuntergangsabweichung von 0.156 Prozent, gemessen an 2012. Das sind 1.5 Tausendstel. Das ist etwa so präziese wie die modernen, deutschen Motorenbauer – also ziemlich genau.

Andererseits: Der Kerl, dessen Name nicht genannt werden soll, wirft einen so fetten Schatten voraus, der schwer zu übersehen ist. Das blonde Leuchten arischer Weisheit bietet einen Spot, der über Äonen strahlt. Einmal mehr wird die Apokalypse von mächtigen Fahnen umweht, während das geteilte Volk jubelt oder stirbt – je nach dem, ob die Bewaffnung geistig oder physisch ist.

Das Schwert des Geistes ist zwar schärfer, aber eben auch kürzer.

Science for President!

Science for President!
Die Ökonomie MUSS die Politik der Wissenschaft abgeben!
Die Ökonomie MUSS die Politik der Wissenschaft abgeben!

Und wie finanzieren wir nun, nach Corona, die nächste Krise?

[Edit Januar 2021:
Nachdem ich das Netzwerk Scientists for Future entdeckte, verlinke ich das mal hier und halte diesen Beitrag vorläufig oben. Weil, ohne jetzt und heute die Erkenntnisse der neutralen Wissenschaft in unverwaschene politische Rezepte umzusetzen werden wir die Hochtechnologie nicht aufrecht halten können – die Lieferketten werden aufgrund von wenigen, einzelnen fehlenden Rohstoffen oder komplexen Komponenten reissen. Wie schnell das geht, hat uns Corona gezeigt. Wer sich das nicht vorstellen kann, dem empfehle ich Andreas Eschbachs «Ausgebrannt»]

Mit noch mehr Schulden? Oder mit Inflation? Heisse Politiker-Luft wäre viel vorhanden… Ich schlage Politiker-Köpfe vor, erstmal. Dann enteignen wir jeden, der über 1 Millionen besitzt – das sind nur 18.1 Mio Menschen weltweit, von 7.55 Milliarden im Total also nur 0.25%. DU hast also nichts zu befürchten.

Diese Aktion ergibt einen Reingewinn vor etwa 70’100 Milliarden, die wir der unabhängigen Wissenschaft geben mit dem Auftrag, die Welt zu retten, z.B.:

  • Das Bergen von Grossschiff-Wraks mit bis 20 Mio Tonnen Öl und Schmiermittel an Bord (das 400-fache der Exxon Valdez). Pro Schiff ist mit Milliarden zu rechnen. Wracks aus dem 2. Weltkrieg sind inzwischen in einem Zustand, dass sie nicht mal leer gepumpt werden können.
  • Das Bergen von «Broken Arrows», verlorenen Atombomben. Den Amis fehlen eine Handvoll, bei den Russen weiss man rein gar nichts. Jedenfalls rosten mindestens 50 Atombomben und neun nukleare Reaktoren am Meeresgrund (1989, dürften heute ein paar mehr sein). Wieder Milliarden pro Bombe und Reaktor.
  • Das Suchen und Sanieren von (radioaktiven) legalen und insbesonders illegalen Giftmüll-Deponien an Land und im Wasser. All das verklappte und verbuddelte Zeug (es ist viiel) tickt inmitten unserer Nahrungskette. Es muss land- und wasserweit Meter für Meter gesucht werden. Ohne Schwarm-Robotertechnik und Künstlicher Intelligenz wird das nicht gehen.
  • Grundwasser und Boden welteit entgiften. Auch das wird nur mit künstlicher Schwarmintelligenz möglich sein.
  • Massnahmen, dem Mikroplastik herr zu werden. Schwarm-Mikroroboter. Kosten: Frag den Lesch.
  • Sämtliche Atombomben-Intelligetia und genug Budget in die Fusionsforschung stecken. Kosten: Im Kontext spottbillig.
  • Erforschung von Flüssigsalz-Reaktoren, um hochradioaktiven Müll weiter zu verbrennen, um dessen Halbwertszeit zu senken. Kosten: Im Kontext geschenkt.
  • Keine verschlossenen Radioaktiven Endlager. Besser, die Reste heute risikobehaftet weiter zu verbrennen wie nicht kalkulierbar für 1’000’000 Jahre zu verbuddeln. Fortlaufend schweineteuer.
  • Den ökologischen Fussabdruck der Menschheit um zwei Drittel reduzieren. Die Tiefsee in Ruhe lassen. Wald aufforsten. Kosten: Im Kontext geschenkt.
  • Alles in allem: Artenvielfalt wieder herstellen, Artenvielfalt wieder herstellen, Artenvielfalt wieder herstellen. Kosten: Im Kontext geschenkt.
  • Jetzt noch die Dinge, die Du sonst noch in der Zeitung liest. Aber die unkalkulierbaren Risiken sind dringender zu beseitigen wie die kalkulierbaren. Hier wird’s nochmals richtig teuer werden, selbst bei eimen Budgt von 70’100 Mrd. Schliesslich müssen weltweit alle Häfen neu gebaut und milliarden Menschen umgesiedelt werden.
  • Wer auf welche Weise all das Meerwasser für all die Menschen und Landwirtschaft entsalzt, ich noch nicht ganz klar, nachdem die Gletscher ausgetrocknet und das Grundwasser leer gepumpt ist. Es begann in Jordanien und ist in Kürze weltweit geschafft. Die Wasserkrise ist kein Zukunftsszenario.
  • Mehr? Google «Entsorgung Tschernobyl» oder «Amaricium 241 Tschernobyl». Viel Spass.

Wie Bertrand Russell schon heraus fand, werden wir bequemerweise Barbarei und Siechtum einer vorausschauenden Handlungsweise vorziehen: «Some people would rather die than to think – and they do.» Ich denke hier nicht ‹some›, sondern eher ‹most›. Die Corona-Krise (2020) zeigt wunderbar, was dem Menschen Angst macht: Alles, nur nicht die Exponentialfunktion.

Man könnte sich fragen, ob heute alles so beschissen läuft, weil uns die Kinder der Zukunft dermassen verflucken. Wenn man sich die globale, politische Reaktionszeit auf Probleme vergegenwärtigt mit der Tatsache, dass obige Themen im Grossen und Ganzen gleichzeitig in unserem Raumschiff über uns zusammen brechen werden, wird man erkennen müssen, dass die Kacke echt am dampfen (Song zu’r Lag vo’r Nation) ist.

Permafrost und der Corona-Virus

Permafrost und der Corona-Virus
Ich bin ja gespannt, welch nette Lebeweschen aus dem auftauenden Permafrost den Vogelgripplern konkurrenz machen werden.
Ich bin ja gespannt, welch nette Lebeweschen aus dem auftauenden Permafrost den Vogelgripplern konkurrenz machen werden.

Nach der Krise ist vor der Krise, nicht wahr.

Die Angst vor dem Bösen Wolf vermag gestaute Emotionen offenbar einfacher abzuleiten wie das Bewusstsein über den Unsichtbaren Drachen:

Ich habe genug Einsicht und Mumm, dem Bösen Wolf in den Rachen zu schauen und Nein zu sagen. Nein zu Konsum, Nein zu Novartis, Nein zu Nestlé, Nein zu Facebook, auch Nein zum «Chip», Nein zu, you name it.

Angst habe ich vor dem Unsichtbaren Drachen, der Feuer speit, bei dem ich keinen wirklichen Angriffsvektor ausmachen kann. Sachen wie Gifte-Cocktails überall, mäandernde Jetstreams und Meeresströmungen, schwindende Artenvielfalt, Ur-Urzeitliche Krankheiten, Kipppunkte in der Ökologie, der Ökonomie, mich anhustende Corona-Leugner, usw.

Solange so viele Menschen nur Wölfe sehen und hören, wird die Systemfrage – nach dem offensichtlichen Systemversagen – nicht gestellt werden. Die Chancen, dass der Unsichtbare Dracke uns erst schön goldbraun röstet und dann genüsslich verspeist, stehen nicht schlecht. En Guete.

Die Corona-Lektionen

Die Corona-Lektionen
Die Corona-Lektionen:  Ist ein Virus wirklich gefährlich,  wäre die globale Ökonomie danach bankrott.   bräuchten wir Konzentrationslager für Ignoranten.  hätten nur noch systemrelevante Menschen Einkommen.  regelt der «Freie Markt» erstrecht alles knüppelhart.
Die Corona-Lektionen: Ist ein Virus wirklich gefährlich, wäre die globale Ökonomie danach bankrott. bräuchten wir Konzentrationslager für Ignoranten. hätten nur noch systemrelevante Menschen Einkommen. regelt der «Freie Markt» erstrecht alles knüppelhart.

Wir sollten wirklich überprüfen, ob unsere Gesellschaftsform geeignet ist, wenn sie absehbare Krisen von aussen kaum bewältigen kann – selbst wenn sie in keiner der wiederkehrenden internen steckt.

Aber schön wäre es doch, würden in Städten Wölfe für Sicherheit sorgen. Und ironisch, wenn Menschen fest stellten, dass man WC-Papier nicht essen kann – und es doch tun.

Man stelle sich nur etwas so blödes vor wie eine übliche Vogelgrippe, worauf mäandernde Jetstreams die Ernten in zwei, drei wichtigen Getreidegürteln halbieren. Ein paar Menschen mit Waffen und lauten Stimmen plagen die Staaten mit Guerilla-Aktionen, während jeder glaubt, was ihm grad so vorflimmert. Plötzlich ist jede Gemeinschaft der anderen äusserer Feind, und, Hoppla, das Domino fällt.

Unwahrscheinlich? Dann schauen wir doch mal in ein Geschichtsbuch, was und wo genau die Hoppla-Parameter sind… *blätter* … [etwas später, in der Pause] … oh, Hoppla, das Selbe steht ja auch in der Zeitung.

Covid-19 und die Zinsen

Covid-19 und die Zinsen

Alle chlöhnen über die freiheitsberaubende Massnahmen der Staaten. Und insbesonders mit Blick gen‘ Süden absolut zu Recht! Erdogan begnadigt 90’000 Gefangene in den überbelegten Gefängnissen, Journalisten und Mörder jedoch bleiben inhaftiert.

Andererseits chlöhnt niemand über die künftige Kontrolle durch all die neuen Schulden, zu denen wir gezwungen sind.

Das ist die wirkliche Kontrolle – durch die Finanzwirtschaft. 

Krisen durch Zinsen (Quelle: http://www.berndsenf.de/NebelGeld.htm)
Krisen durch Zinsen (Quelle: http://www.berndsenf.de/NebelGeld.htm)

Dagegen ist die befürchtete politische Fremdbestimmung und Überwachung der Bevölkerungen ein Klacks (deswegen natürlich nicht vom Tisch).

Man sollte einfach nicht die Mücke verfluchen, wenn der Elefant im Porzellanladen wütet – vor allem, wenn wir uns dermassen an den Elefanten gewöhnt haben, dass wir ihn gar nicht mehr sehen!